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Bad Doberan Jugendwehren zeigen Schnelligkeit und Geschick
Mecklenburg Bad Doberan Jugendwehren zeigen Schnelligkeit und Geschick
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17:32 26.05.2018
Die Jugendfeuerwehr aus Biendorf/Westenbrügge beim Löschangriff „nass“. Quelle: Anja Levien
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Rerik

17 Jugendfeuerwehren sind am Sonnabend in Rerik (Landkreis Rostock) in den Wettkampf getreten. Die Freiwillige Feuerwehr Rerik hatte zum 22.Tretbootrennen eingeladen. Weitere Disziplinen waren der Löschangriff „nass“ und das „Spiel ohne Grenzen“. Der Wanderpokal ging in diesem Jahr an die Jugendfeuerwehr Bastorf.

17 Mannschaften nehmen am 22. Tretbootrennen der Freiwilligen Feuerwehr Rerik teil. Der Wanderpokal wechselt den Besitzer.

„Gib Gas“, „Ihr schafft das“, schallt es vom Ufer aufs Salzhaff. Wenige Meter entfernt, tritt gerade die Jugendfeuerwehr Rerik in die Pedale. Es gilt, die schnellste Zeit beim Tretbootrennen zu holen. Außer Atem kommen die Jungen und Mädchen am Ufer an. „Wir hatten viel Wind. Das war mehr als in den letzten Jahren“, sagt Ole René Teske. Ob die Zeit für den Sieg gerreicht hat? Er glaube es nicht. „Dabei sein ist alles“, sagt er.

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Die Jugendfeuerwehr Stove (Nordwestmecklenburg) steht schon bereit. Sie ist zum ersten Mal dabei und muss sich fürs Tretbootrennen Hilfe von den Kröpelinern holen. Denn acht Personen gehören aufs Boot, mit sechs sind die Stover angereist. „Wir haben Jugendweihe, deshalb können nicht alle“, sagt Gaby Köpnick, stellvertretende Jugendwartin, und freut sich über die Kameradschaftshilfe.

Nasse Schwämme fliegen durch die Luft

Beim „Spiel ohne Grenzen“ müssen die Jugendwehren aus dem Altkreis Bad Doberan, der Stadt Rostock und Nordwestmecklenburg in diesem Jahr werfen und fangen. Es gilt nasse Schwämme zueinander zu werfen. Dabei dürfen sie in einem Feld nur mit dem Feuerwehrhelm aufgefangen werden. Dann wird das Wasser in einen Plastik-Bottich gedrückt. Am Ende des Spiels wird die Wassermenge gemessen.

Die Jugendwehr aus Kirch Mulsow/Carinerland ist mit 17 Jungen und Mädchen nach Rerik gekommen. „Die Kinder geben alles“, sagt Jugendwart Andreas Kossow. „Wir haben alle auf den Tag hingefiebert.“ Hier müssten sie sich untereinander beweisen, auch konkurrieren, wer in den Wettkampf geht, dabei aber auch ein Team bleiben, so Andreas Kossow.

Die Gewinner

Seit 9 Uhr laufen die Wettkämpfe, am frühen Nachmittag ist Siegerehrung. Beim „Spiel ohne Grenzen“ holt Upahl den ersten Platz, gefolgt von Schwerin und Rostock-Groß Klein. Im Löschangriff „nass“ hatte Bastorf das beste Ergebnis vor Upahl und der Jugendwehr Am Salzhaff. Im Tretbootrennen siegte ebenfalls Bastorf. Die Jungen und Mädchen aus Carinerland belegten den zweiten Platz, die Reriker den dritten Rang.

Der Wanderpokal wechselt den Besitzer und geht von Neubukow nach Bastorf.

Levien Anja

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