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Bad Doberan Junge Leichtathleten des DSV räumen beim Hallensportfest ab
Mecklenburg Bad Doberan Junge Leichtathleten des DSV räumen beim Hallensportfest ab
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06:46 13.03.2018
Der siebenjährige Julius Adam (M.) – hier beim Dreierhopp – gewann bei allen seinen Starts die Goldmedaille. FOTOS (2): KAREN MÜHLBACH
Bad Doberan

Für Leo Bade-Markgraf war Sonnabend ein ganz besonderer Tag. Beim Hallensportfest des Bad Doberaner SV in der Sporthalle an der Verbindungsstraße hat er seinen allerersten Wettkampf absolviert. Der Fünfjährige aus Bad Doberan versuchte sich beim Dreierhopp, sprang 1,40 Meter weit und gewann damit auch gleich noch seine erste Goldmedaille. „Es hat viel Spaß

Gastgeber gewinnen die meisten Medaillen / Viele Kinder erleben in Bad Doberan ihren ersten Wettbewerb überhaupt

gemacht. Ich war sehr aufgeregt“, sagte er mit einem stolzen Leuchten in den Augen.

106 Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren hatten am Wochenende solche oder ähnliche Erfahrungen. 31 Leichtathleten schickte der Gastgeber selbst ins Rennen. Zusammen gewannen sie 20 Gold-, 16 Silber und 14 Bronzemedaillen – so viele wie keiner der anderen fünf Vereine aus ganz MV.

Die kleinen Sportler zogen von Station zu Station, die quer über die Turnhalle aufgebaut waren: Dreierhopp, Medizinball-Schocken und 30-Meter-Sprint. Überall herrschte zu jeder Zeit reger Betrieb.

Sportlerinnen und Sportler feuerten sich gegenseitig an. Die Eltern auf der Tribüne mussten hin und wieder Trost spenden, wenn der gewünschte Erfolg ausblieb.

Hanna-Marie Elsner und Julius Adam vom Doberaner SV gehörten nicht zu denen, die eine Aufmunterung brauchen. Denn beide zählten zu den Abräumern des Tages. Hannas Erfolgsgeschichte begann beim 30-Meter-Sprint. Mit einer guten Zeit im Vorlauf sicherte sich die Zehnjährige einen Platz im Finale. Als der Startschuss fiel, der wegen der Lautstärke so manchem Kind in der Halle einen Schrecken versetzte, gab sie alles und lief in 5,62 Sekunden zu Silber. „Eigentlich mag ich Sprinten nicht so gern. Lieber mache ich Medizinball-Schocken“, gestand sie anschließend. Und auch in der Disziplin, in der sie den Medizinball mit beiden Händen durch die gegrätschten Beine schwingen musste, um ihn so weit wie möglich zu werfen, war nur eine besser als Hanna. Mit 7,80 Meter wurde die Doberanerin dort ebenso Zweite wie im Dreierhopp (5,45 m) und im finalen Zwei-Runden-Lauf (34,71s). Ihr Trainer Joachim Wessel war zufrieden: „Hanna ist eine gute Läuferin und Werferin. Sie ist immer ganz fleißig im Training und hat es verdient.“

Sogar Gold bei allen seinen Starts gewann Julius Adam, der lieber in der Halle Sport macht als draußen. Der Siebenjährige verriet grinsend: „Draußen müssen wir 800 Meter laufen. Das ist immer so lang.“ Und so zeigte er sein Können beim Dreierhopp (4,43 m), Sprint (5,62 s), Medizinball-Schocken (7,00 m) und Zwei-Runden-Lauf (35,79 s) und ließ seine Konkurrenz hinter sich.

Die kam auch aus dem eigenen Klub: Lenny Seidl wollte seinem Kumpel die Goldmedaille nicht so eben herschenken und machte es Julius so schwer wie möglich. Er konnte sich in allen Disziplinen über Silber freuen (Dreierhopp 4,42 m; Medizinball 6,10 m; Sprint 5,73 s; Zwei-Runden 36,05 s). „Wenn der Freund gewinnt, freue ich mich auch mit“, sagte Lenny. Und Trainer Joachim Wessel weiß: „Julius war diesmal super drauf. Lenny ist sonst ein wenig besser.“

Frank Lehmann, Trainer und Abteilungsleiter der Leichtathleten des Bad Doberaner SV, war am Ende des Tages sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Mit dem Hallensportfest wollen wir den Kindern auch in den Wintermonaten die Gelegenheit geben, sich anzubieten und sich zu messen. Gerade die Kleinsten können wir mit dem Format an Wettkämpfe heranführen, weil der Rahmen so schön familiär ist. Für viele war das der erste Wettkampf.“ Der fünfjährige Leo Bade- Markgraf hat ihn mit Bravour gemeistert. Und wer weiß: Vielleicht wird irgendwann noch ein großer Leichtathlet aus ihm.

Karen Mühlbach

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