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Bad Doberan Kröpelins Stadtbibliothek feiert 95.
Mecklenburg Bad Doberan Kröpelins Stadtbibliothek feiert 95.
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18:38 20.11.2019
Die Leiterin von Kröpelins Stadtbibliothek, Elke Peters (l.), prostet den Gästen der Feier ihres Hauses zum 95. Gründungstag zu. Quelle: Thomas Hoppe
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Kröpelin

„Am liebsten für die nächsten 95 Jahre“ würde die Stadt Kröpelin den „sehr attraktiven Standort“ ihrer mittlerweile altehrwürdigen Bibliothek in der Hauptstraße 5 erhalten, weiter unterstützen und immer aktuell halten. Das sagte gestern Nachmittag Kröpelins Hauptamtsleiter Ingo Schultz unter anderem in seinen Grußworten zum 95. Geburtstag dieser öffentlichen Kultur- und Bildungseinrichtung. Mit großem Respekt dankte er – der sich wie sein kleiner Sohn zu den aktiven Nutzern der Bibliothek zählt – der langjährigen Leiterin des Hauses, Elke Peters, „die das ganze Haus so schön mit Leben füllt“.

Älteste Leserin ist heute 100

„Unsere Bibliothek wurde am 5. November 1924 in der Alten Schule in der Wismarschen Straße im Raum der Klasse 5 gegründet“, hatte Elke Peters bei ihrer Begrüßung der zahlreichen Gäste aus hiesigen Ortsgruppen der Arbeiterwohlfahrt an der Kaffeetafel im Wintergarten der Bibliothek vorausgeschickt. Die Kröpelinerin leitet die Einrichtung seit 1990. Ihren Angaben zufolge sei derzeit die älteste Leserin der Kröpeliner Stadtbibliothek die hundertjährige Frau Hinz. Sie gebe hin und wieder den Frauen aus der Sozialstation einen Zettel mit, was sie gern ausleihen möchte: „Sie ist sehr interessiert an der Geschichte unseres Ortes und auch der umliegenden Gemeinden. Sie liest sehr gern Regionalliteratur, auch in Plattdeutsch.“

Multimedia-Angebot wurde erweitert

Insbesondere für die jüngere Generation wurde das Multimedia-Angebot im Haus erweitert. Fast täglich würden sich hier Kinder treffen und sie nutzten die Bibliothek auch in den Schulferien. „Allseits ein gutes Buch und viel Spaß beim Lesen“, wünschte dann auch Ingo Schultz allen Bibliotheksmitgliedern.

Heidi Greßmann, Marianne Lübke und Stella Hartenstein rundeten die kleine Feier mit einer anrührenden biografischen Lesung über die Frau Theodor FontanesEmilie Rouanet-Kummer – ab. Dazu gab es etwas Musik von Annette von Droste-Hülshoff (1797 bis 1848).

Von Thomas Hoppe

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