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Kühlungsborn „Initiative Zukunft“ tritt 2019 zur Wahl an
Mecklenburg Bad Doberan Kühlungsborn „Initiative Zukunft“ tritt 2019 zur Wahl an
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20:32 20.11.2018
Sie wollen für frischen Wind in der Kühlungsborner Kommunalpolitk sorgen: Reiner Kukeit, Klaus-Dieter Meyer, Helmut Maisel und Fred Granitza (hinten v.l.) sowie Toni Weid, Peter Menzel und Angela Oesterreich (vorn v.l.). Quelle: Claudia Brepohl
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Kühlungsborn

Sie wollen sich einbringen, die Kommunalpolitik im Ostseebad künftig aktiv mitgestalten und deshalb mit eigenen Kandidaten für die Kühlungsborner Stadtvertretung bei der bevorstehenden Kommunalwahl im Mai 2019 antreten –die Mitglieder der Wählergemeinschaft „Initiative Zukunft“. Am Montag vergangener Woche haben zehn Gleichgesinnte die Wählergemeinschaft gegründet, eine Satzung beschlossen und einen Vorstand gewählt. Vorsitzender ist Peter Menzel, der im vergangenen Jahr als einer von fünf Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in Kühlungsborn angetreten war und es bis in die Stichwahl geschafft hatte. Dort unterlag der Einzelkandidat dem jetzigen Amtsinhaber Rüdiger Kozian (parteilos) mit 41,6 Prozent (1774 Stimmen) zu 58,4 Prozent (2495).

Am Wahlprogramm wird noch gearbeitet

„Ich hatte damals viele Unterstützer, die mich auch nach der Wahl ermutigt haben, mich weiter in die Kommunalpolitik einzubringen“, sagt Peter Menzel. Seine beiden Stellvertreter sind der Pensionär Helmut Maisel und Kunsthandwerker Klaus-Dieter Meyer.

Am vergangenen Montag traf sich die Gruppe im Clubraum des Segelclubs in Kühlungsborn West, um über ihr Wahlprogramm zu diskutieren, mit dem sie im Mai bei der Kommunalwahl antreten will. Dabei zeigte sich, dass die politischen Ziele bislang allgemein formuliert sind. In einer Presseerklärung, die Maisel verfasst hatte, stehen Punkte wie die Förderung der wirtschaftlichen Sicherheit, die Erhaltung einer gesunden Umwelt oder die Förderung des Miteinanders in der Stadt.

Maisel erklärt, warum die Gruppe die neue Wählergemeinschaft mit dem Namen „Initiative Zukunft“ gründete: „Unsere Motivation begründet sich auf der Vision, dass wir und unsere Kinder und Enkel auch in 10, 20 oder 30 Jahren noch gerne in Kühlungsborn leben wollen. Deshalb wollen wir die weitere Entwicklung unserer Stadt, die von internen und externen Einflüssen abhängt, aktiv mitgestalten.“ Die langfristige Entwicklung könne nicht Zufällen überlassen werden, hier seien Visionen gefragt.

Dass auch der CDU-Ortsverband bereits vor zwei Jahren eine Zukunftsdebatte mit dem Titel „Leitbild 2038“ angeschoben hatte, stört die Mitglieder der neuen Wähler-Initiative nicht, im Gegenteil: „Das war richtig, darüber zu diskutieren, wie Kühlungsborn in 20 Jahren aussehen soll. Leider ist es dann wieder recht still geworden um diese Leitbild-Debatte. Wir schieben gern eine neue Diskussion um Zukunftsvisionen für unsere Stadt an“, hieß es aus der Runde.

„Wir stehen mit unserem Programm noch am Anfang, denn wir haben unsere Wählergemeinschaft gerade erst gegründet“, erklärt Peter Menzel und kündigt an, dass in den kommenden Wochen weiter intensiv am Wahlprogramm gearbeitet werde. Man sei sich schon bewusst, dass die Bürger auf viele Fragen ganz konkrete Antworten haben wollen.

Weitere Mitstreiter willkommen

Der Vorsitzende ergänzt: „Kühlungsbornerinnen und Kühlungsborner, die eigene Ideen in unser Programm einbringen wollen, sind herzlich willkommen. Wir freuen uns besonders über junge Mitstreiter ab einem Alter von 16 Jahren ebenso wie über erfahrene Bürger, die uns gern mit unterstützen wollen“. Auch aus der Runde am Montag kamen Anregungen für das Programm. So betonte Angela Oesterreich, die als Kassenwartin ebenfalls dem Vorstand angehört, dass ein sehr wichtiges Anliegen der Wählergruppe die Schaffung bezahlbarer Wohnungen sei. „Wohnraum in Kühlungsborn wird immer teurer. Das kann so nicht weitergehen. Wir werden uns für bezahlbaren Wohnraum starkmachen!“

Dem pflichtet auch Menzel bei, erklärt aber: „Wir sehen uns aber nicht als Gegner der bereits im Ort politisch aktiven Parteien und Wählergruppen, sondern als Ergänzung des politischen Spektrums. Wir wollen den Dialog mit allen Demokraten und laden deshalb auch die Bürger ein, offen mit uns über alles zu sprechen, was sie bewegt.“

Werben will die Initiative Zukunft für ihre Ziele dann sobald wie möglich auch im Internet und auf ausgewählten Plattformen sozialer Medien.

Rolf Barkhorn

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