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Kühlungsborn Vor Wittenbeck soll Kreisverkehr entstehen
Mecklenburg Bad Doberan Kühlungsborn Vor Wittenbeck soll Kreisverkehr entstehen
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14:35 25.01.2019
Noch im Herbst dieses Jahres soll an dieser Stelle ein Kreisverkehr gebaut werden, um die Unfallgefahr an dieser sensiblen Stelle zu verringern. Quelle: Rolf Barkhorn
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Kühlungsborn/Wittenbeck

Der Bauausschuss der Kühlungsborner Stadtvertretung befasste sich am Mittwochabend in öffentlicher Sitzung vor allem mit Bebauungsplänen. So wurde mit einstimmiger Zustimmung zum Entwurf des Abwägungs- und Satzungsbeschlusses zum B-Plan 25 der planerische Weg für die Errichtung von Sport- und Freizeitanlagen am südlichen Stadtrand von Kühlungsborn weiter geebnet. Jetzt muss nur noch die Stadtvertretung den endgültigen Beschluss dazu fassen. Um Korrekturen im Zusammenhang mit einzelnen Bauvorhaben ging es bei der Behandlung von Änderungen zu anderen Bebauungsplänen des Ostseebades.

Kühlungsborns Umgehungsstraße wird erneuert

Eine interessante Information lieferte an diesem Abend Bauamtsleiterin Peggy Westphal mit einer wichtigen Ankündigung: „Wir wurden vom Landesstraßenbauamt darüber informiert, dass in diesem Jahr, noch möglichst vor der Saison, die Landesstraße L12 im Bereich von Kühlungsborn und darüber hinaus bis hinter Heiligendamm neu asphaltiert wird.“ Die Erneuerung der Straßendecke werde dann mit einer Vollsperrung der jeweiligen Bauabschnitte einhergehen. Begonnen werde vermutlich in der Umgehungsstraße auf Höhe des Hofes Uchytil in östliche Richtung. Die Erreichbarkeit der Stadtteile und Wohngebiete solle aber jederzeit ermöglicht werden. „Als Umleitung innerhalb von Kühlungsborn dient der alte Streckenverlauf der Landesstraße über die Reriker Straße, die Neue Reihe und die Doberaner Straße.“ Termine für Baustart und Fertigstellung könne sie noch nicht nennen, erklärte die Amtsleiterin und ergänzte: „Weil bei dem Projekt im Umfeld von Heiligendamm auch die Gleisquerungen der Bäderbahn ,Molli’ mit betroffen sind, gibt es zurzeit noch Abstimmungsbedarf zwischen dem Landesamt und der Bäderbahn. Deshalb konnte noch kein konkreter Zeitraum für die Umsetzung des Vorhabens genannt werden“, führte Peggy Westphal aus. Auch für die Erneuerung der Asphaltdeckschicht in der Schloßstraße, die zeitnah nach Abschluss der Arbeiten an der Umgehungsstraße erfolgen solle, habe das Landesstraßenbauamt noch keine Termine genannt.

Neuer Kreisel soll im Herbst kommen

Ein weiteres Straßenbauvorhaben, welches das Landesstraßenbauamt gegenüber der Stadt Kühlungsborn für den kommenden Herbst angekündigt hat, ließ die Stadtvertreter dann aufhorchen. „Die sensible Stelle kurz vor dem Ortseingang Wittenbeck, wo die Umgehungsstraße und die aus Kühlungsborn Ost kommende ehemalige Landesstraße aufeinander treffen, soll durch einen Kreisverkehr ersetzt werden. An dieser Baustelle würde der Verkehr dann halbseitig durchgelassen. Aber das kann frühestens nach Ende der Saison in Angriff genommen werden“, berichtete Peggy Westphal. Es wurde nachgefragt, ob damit auch eine Lösung für den Anschluss des Radweges erfolgen werde. Als die Bauamtsleiterin dies bejahte, kommentierte Uwe Wiek (Bündnis 90 die Grünen) das Vorhaben mit dem Satz: „Das ist eine gute Nachricht!“

Lars Zacher von der CDU-Fraktion begrüßte das Projekt ebenfalls und wollte von der Amtsleiterin wissen, ob es jetzt schon Unterlagen zu dem Projekt gebe, die man einsehen könnte. „Soweit ist es noch nicht, aber wenn die Planung voranschreitet, werden wir bestimmt die Möglichkeit dazu haben, die Pläne einzusehen“, versicherte Peggy Westphal.

Kühlungsborn nicht an Kosten beteiligt

Auch nach möglichen Kosten für die Stadt Kühlungsborn wurde gefragt. Hierzu erklärte die Amtsleiterin: „Erst einmal ist davon auszugehen, dass bei dieser Baumaßnahme, die das Land in Auftrag geben wird, keine Kosten für das Ostseebad Kühlungsborn entstehen, zumal die Baustelle nicht mehr innerhalb der Gemarkung von Kühlungsborn liegt, sondern zur Gemeinde Wittenbeck gehört.“ Von der Nachbargemeinde habe es aber in der Tat schon die Anfrage gegeben, ob Kühlungsborn sich an den Eigenmitteln, die von der Gemeinde aufzubringen sein werden, beteiligen würde. Dazu wurde aber keinerlei Zusage gemacht. Es sei auf das Land als Bauherr verwiesen worden. „Denn immerhin handelt es sich hier um eine Stelle mit enormer Unfallgefahr. Das Land hat ein großes Interesse daran, dies zu ändern.“

Rolf Barkhorn

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