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Bad Doberan Malen unterm Himmel an der Ostsee
Mecklenburg Bad Doberan Malen unterm Himmel an der Ostsee
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00:12 05.04.2018
Der Maler Thomas Freund wird zum zweiten Mal beim Kühlungsborner Plein Air Festival als Dozent dabei sein. Er kommt aus Nordfriesland. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Landschaften und Stillleben in Öl, Acryl und Aquarell. Quelle: Foto: Rolf Barkhorn
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Kühlungsborn

Die großen Banner, die auf das Event aufmerksam machen sollen, hängen schon unübersehbar an den Ortseingängen. Vom 6. bis 13. Mai steht das Ostseebad Kühlungsborn im Zeichen der Freiluftmalerei. Dann werden Hobby- und Profi-Künstler aus ganz Deutschland zum zweiten Plein Air Festival kommen.

Das Ostseebad Kühlungsborn bereitet sich auf das zweite Plein Air Festival vor. Es startet im Mai.

„Nach dem großen Erfolg mit dem Pilotprojekt im vergangenen Jahr und der Resonanz bei den bisherigen Voranmeldungen sind wir sicher: Das wird wieder ein Highlight für unser Ostseebad“, sagt Katja Seppelt, die Marketing-Chefin der Touristik Service Kühlungsborn GmbH (TSK).

Beim Plein Air Festival werden die Hobby-Künstler, geführt und angeleitet von Profis, an mehreren Tagen in der Küsten-Region zwischen dem Bastorfer Leuchtturm und dem Bad Doberaner Münster ihre Motive suchen und unter freiem Himmel arbeiten. Die während dieser Tage entstandenen Arbeiten – für die besten gibt es Preise – werden am 12. und 13. Mai in der Kunsthalle des Ostseebades gezeigt.

Schüler des Schulzentrums werden Fotos von allen Werken machen. „Sie werden dann das ganze Jahr über auf unserer Internetseite zu sehen sein“, erklärt Katja Seppelt. Unterstützt wird das Event von Hotels und Restaurants in Kühlungsborn und am Leuchtturm.

Neben der Malerei am Leuchtturm, am Ostseestrand, im Hafen und am Münster werden sechs namhafte Künstler an zwei Tagen Workshops vor allem in unterschiedlichen Maltechniken anbieten. Wie Thomas Freund, der als Dozent schon das zweite Mal dabei ist. „Bei unserem Plein Air Festival geht es ausschließlich um Zeichnen und Malerei – nicht um Bildhauerei, Installationen und Fotografie“, erklärt Frank Koebsch aus Sanitz. Franz N. Kröger, der Chef der Kunsthalle, sagt über ihn: „Er ist ein genialer Aquarellmaler“. Koebsch ist der Ideengeber und Projektleiter des Festivals.

„Die Situation ist wieder so wie 2017: Wir laden im Mai ein, wenn der Raps blüht und der Frühling voll erwacht ist. Das ist eine Zeit, in der die Menschen besonders gern an die Ostsee kommen, und Kühlungsborn hat mit der schönen Stadt, der eindrucksvollen maritimen Landschaft und der touristischen Infrastruktur alles, was so ein Festival braucht“, sagt er. Koebsch hat als Künstler und als Organisator von Malreisen und Ausstellungen viel von der Welt gesehen, hat viele internationale Kontakte. „Solche Plein Air Festivals, bei denen Hobby- und Profi-Künstler zusammenkommen, kenne ich aus dem Ausland. In Deutschland gibt es das mit dieser intensiven Form des Austauschs zwischen Profis und Hobby-Malern nicht. Das Event ist für Kühlungsborn ein Alleinstellungsmerkmal“, betont Koebsch. Er erzählt, dass er bei der TSK für seine Idee sofort auf positive Resonanz stieß. „Wir haben uns gefragt: Warum soll so etwas nicht auch in Deutschland, konkret in Kühlungsborn, funktionieren?“

Dass die erste Auflage 2017 gut funktioniert hat, kann Franz N. Kröger nur bestätigen. „In der Kunsthalle wurden im vergangenen Mai 85 Arbeiten gezeigt, die während des Plein Airs entstanden. Die Qualität war hoch, die Vielfalt der Zeichen- und Maltechniken beeindruckend und das Interesse der Kunsthallen-Besucher hoch. Ich freue mich schon auf die kommende Ausstellung.“

Kröger sieht auch die touristische Dimension des Plein Air Festivals sehr positiv. „Es kommen Leute aus ganz Deutschland, von denen viele noch nie hier waren. Die Dozenten bringen die Schüler aus ihren heimischen Seminaren mit. Alle werden hier wieder eine schöne und erlebnisreiche Zeit haben und Kühlungsborn als Urlaubsort weiterempfehlen.“

Für das kommende Plein Air Festival im Freien haben sich bereits 50 Teilnehmer zu den Workshops angemeldet. Sie sind fast ausgebucht. Für die freie Malerei in der Stadt und der Landschaft sind es noch nicht ganz so viel. „Wir nehmen Anmeldungen noch gern entgegen. Wer dabei sein möchte, sollte es jetzt tun“, sagt Katja Seppelt.

Kontakt und Anmeldung:

www.ostsee-pleinair.de

Lutz Werner

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