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Bad Doberan Mehr Kultur für mehr Zusammenhalt
Mecklenburg Bad Doberan Mehr Kultur für mehr Zusammenhalt
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00:01 28.09.2017
Die Vorsitzende des Vereins „Dorfleben Wittenbeck“ Andrea Pozorski- Schulz (v.r.), Vereinsmitglied Daniela-Christine Jürß und Marco Jürß als Vize planen schon die nächsten Veranstaltungen. Quelle: Foto: Sabine Hügelland
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Wittenbeck

2011 beschlossen sieben Wittenbecker, mehr Leben und Kultur in das Dorf zu bringen und gründeten den Verein „Dorfleben Wittenbeck“. Ihr Ziel haben die Mitglieder erreicht. Jetzt geht „Dorfleben Wittenbeck“ auf die Zielgerade für 2017. Denn kaum ist das Dorffest vom vergangenen Wochenende Geschichte, stehen weitere neue Veranstaltungen an.

Der Verein „Dorfleben Wittenbeck“ hat elf Mitglieder und organisiert bis zu sechs Veranstaltungen im Jahr.

Skepsis im ersten Jahr

„Die Gemeinde ist nach der Wende stark gewachsen. Das kulturelle Leben verebbte in Wittenbeck“, sagt Marco Jürß, der stellvertretende Vereinsvorsitzende. „Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, die alteingesessenen und neuen Einwohner zusammenzubringen. Dabei versuchen wir einen möglichst breiten Interessenkreis und viele Altersgruppen anzusprechen.“ Es sei einiges erreicht worden, obwohl der Verein im ersten Jahr noch skeptisch betrachtet worden sei. „Mittlerweile erhalten wir eine gute Akzeptanz.“

Marco Jürß übernahm mit Gründung die Leitung. Im Frühsommer gab er seinen Posten an seine Stellvertreterin Andrea Pozorski-Schulz ab. „Sie hat etwas mehr Zeit und kann sehr gut organisieren“, sagt Jürß, der nun Vize ist. Weitere Vorstandsmitglieder sind Schatzmeister Torsten Schikowski und die Schriftführerin Lisa-Marie Serowy. „Vor der Gründung stellte die Finanzierung der Dorffeste eine große Herausforderung dar. Jetzt können wir Spenden einwerben“, erklärt Marco Jürß. „Die Gemeinde gibt einen Großteil, aber es beteiligen sich auch viele Sponsoren, sodass wir auch in diesem Jahr ein rundum gutes Fest ausrichten konnten.“

Schwierige Mitgliedersuche

Vereine und Gruppen aus Wittenbeck greifen dem Verein bei Festlichkeiten unter die Arme. „So unterstützt uns die Wittenbecker Frauengruppe sehr. Aber auch die Jugendfeuerwehr ist immer zur Stelle“, betont Jürß. Früher gingen die Dorffeste über drei Tage. Das sei nicht mehr zu wuppen. „Dafür sind wir zu wenige Mitglieder. Die Hälfte von uns arbeitet Vollzeit. Deshalb wäre es schön, wenn Rentner und Ruheständler mitmachen würden, aber gern auch jeder andere“, so der Informatikkaufmann. Obwohl in den vergangenen Jahren weitere Mitglieder hinzukamen, sei es nicht so leicht, neue Mitstreiter zu gewinnen. Aktuell hat der Verein elf Mitglieder. „Einige haben wohl Angst, das sei zu viel Arbeit, oder wollen sich nicht binden. Es gibt zwar genug zu tun, macht jedoch auch Spaß“, so Marco Jürß.

„Wir würden uns sehr freuen, wenn sich der eine oder andere uns anschließt.“

Endspurt mit Weinprobe

Sechs Veranstaltungen organisiert der Verein im Jahr, darunter das Sommerfest, ein Strandfest im Juli: „Das fiel diesmal wegen des schlechten Wetters aus.“ Es wird in diesem Jahr noch die Wittenbecker Skatrunde im Partyraum des Angelmuseums geben: „Das steht unter der Schirmherrschaft von Torsten Schikowski.“ Am 24. November steht eine Weinverkostung an. Noch wird überlegt, ob jeder Teilnehmer seinen Lieblingswein vorstellen soll oder ob ein Profi engagiert wird. Auch diese Veranstaltung findet im Angelmuseum statt. Am 1. Dezember ist ab 19 Uhr der „Plattdütsch-Verein Klönsnack-Rostocker 7“ in Wittenbeck zu sehen. Als Dankeschön an alle Mitstreiter und Sponsoren wird im Winter traditionell nach Kühlungsborn zum Eisstockschießen mit anschließendem Grillen geladen.

„Wir hoffen, dass wir noch lange weitermachen können. Unser größter Wunsch ist ein passendes Gemeindezentrum, wo wir im größeren Rahmen kulturelle Veranstaltungen anbieten können“, sagt Andrea Pozorski-Schulz, die auch wissen ließ: „Wir gehen jetzt weg von der Website und sind bald nur noch auf Facebook zu finden.“

Sabine Hügelland

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