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Bad Doberan Mit Veranstaltungen Patienten etwas die Sorgen nehmen
Mecklenburg Bad Doberan Mit Veranstaltungen Patienten etwas die Sorgen nehmen
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00:00 19.01.2016
Dr. Christian Binch aus Lichtenhagen ist Vorsitzender des Vereins und selber Patient. Quelle: OZ-Archiv
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Bad Doberan

Die monatlichen Veranstaltungen sollen ihnen Abwechslung, sollen trotz aller Sorgen und Ängste etwas Freude in das Leben der Dialyse-Patienten bringen. Die Dialyse ist neben der Nierentransplantation die wichtigste Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen. 50 Mitglieder zählt der Dialyse Rostock e.V., der sich bereits 1990 gegründet hatte. Es seien Patienten der Dialyse-Stationen Lütten Klein, des Doberaner Krankenhauses, des Südstadt-Klinikums und aus Ribnitz, sagt Christian Buhler, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins.

Der Rethwischer war bereits in Thüringen für Dialyse-Patienten tätig. Ende 2008 kam er — aus Liebe zur Ostsee — an die Küste und arbeitet als Pfleger in der Dialyse am Südstadt-Klinikum in Rostock.

Seit zwei Jahren wirkt er im Vorstand des Dialyse-Vereins mit.

Viele der Patienten seien bereits älter, durchschnittlich 65 Jahre alt, und sie seien bereits länger an der Dialyse, sagt Christian Buhler. „Es ist vor allem am Anfang für die Patienten schwer. Sie sind körperlich angeschlagen. Da sind viele soziale Aspekte zu bedenken“, sagt er.

Der Vorsitzende des Vereins ist Dr. Christian Binsch, selber Patient, der noch berufstätig ist.

Hauptanliegen des Vereins ist es, sich für die Belange der Patienten einzusetzen. Dafür steht ein Netzwerk von Organisationen und Behörden zur Verfügung.

Das Vereinsleben basiert auf monatlichen Veranstaltungen zu verschiedenen Themen. Man tauscht sich aus.

Am Donnerstag, dem 21. Januar, wird beispielsweise ein Präventionsberater der Rostocker Kriminalpolizei zu Fragen der Sicherheit etwas sagen. Dazu treffen sich die Vereinsmitglieder um 15 Uhr im Bauernhaus Biestow. „Enkeltrick & Co.“ ist das Thema der Veranstaltung, zu der gern weitere interessierte Patienten eingeladen sind. Gerade ältere Menschen fallen immer wieder auf solche Enkeltricks herein. „Viele unserer Patienten müssen noch im höheren Alter an die Dialyse“, sagt Christian Buhler. Und einer hätte gerade schlechte Erfahrungen mit so einem Trick gemacht.Weitere monatliche Treffen sind im Februar in Biestow ein Kneipenquiz, im März ein Kaffeenachmittag mit dem Rektor der Rostocker Uni-Klinik, Prof. Wolfgang Schareck, im April eine Führung im Doberaner Münster, im Mai ein Besuch auf einem Landwirtschaftshof, im Juni ein Wochenendausflug in die Schaalsee-Region und im Juli ein Gartenfest in Biestow. Im August macht der Verein Sommerpause.

Renate Peter

Kontakt: ☎ 01577/4013852



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