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Bad Doberan Musikschülern wird die Zeit zum Üben knapp
Mecklenburg Bad Doberan Musikschülern wird die Zeit zum Üben knapp
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07:03 01.12.2014
Junge Akkordeonspieler beim 10. Podium der Tasteninstrumente am Sonnabendabend in Bad Doberan. Quelle: Renate Peter
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Bad Doberan

Musikalisch begann das Preisträgerkonzert des 10. Podiums der Tasteninstrumente am Samstagabend mit einem Andante von Edward Elgar, gespielt von Marjam Inkina und Hermann Jürß. Die passende Worte fand die Kreistagspräsidentin des Landkreises Rostock, Ilka Lochner-Borst, für den Wettbewerb der Kreismusikschule Bad DoberanFriedrich von Flotow“.

Die Zahl der jungen Musiker sei höher, „auch weil mehr junge Menschen Lust haben, anderen mit Musik Freude zu bereiten“, sagte sie. Seit dem Vormittag hatten 70 junge Musiker in der Doberaner Schule im Stülower Weg vorgespielt, drei Jurys bewerteten.

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75 Prädikate wurden dann am Abend im Festsaal der Kreisverwaltung vergeben, als die Besten beim Preisträgerkonzert zu erleben waren. Das Programm reichte von Dimitri Schostakowitsch, dem Walzer von Michael Glinka oder Musik von Alexander Desplat bis zu Akkordeonklängen des Komponisten Thomas Ott. Alle Teilnehmer erhielten ein Preisgeld.

„Der Wettbewerb läuft seit Jahren gut, hat sich beständig aufgebaut“, sagt die Leiterin der Kreismusikschule, Liane Vierk. Und doch macht sie sich Sorgen. Gerade die höheren Altersgruppen hätten kaum noch Zeit zum Üben. „Der Schulalltag ist überfrachtet", sagt sie.



Renate Peter