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Bad Doberan Nach brutaler Messerattacke in Neubukow: Angeklagter schweigt
Mecklenburg Bad Doberan Nach brutaler Messerattacke in Neubukow: Angeklagter schweigt
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15:48 10.04.2019
Nach einer brutalen Messerattacke in Neubukow (Landkreis Rostock) muss sich ab Mittwoch ein junger Mann vor dem Landgericht in Rostock verantworten. Quelle: Stefan Tretropp
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Neubukow/Rostock

Nach einer brutalen Messerattacke in Neubukow (Landkreis Rostock) muss sich ab Mittwoch ein junger Mann vor dem Landgericht in Rostock verantworten. Dem 20-Jährigen wird versuchte Tötung vorgeworfen. Catalin-Andrei F. soll am 26. Oktober 2018 gegen 4 Uhr morgens einem jungen Mann nach gemeinsamem Alkoholkonsum auf offener Straße mit einem Messer mehrere Stiche in den unteren Rücken versetzt haben.

Auf das am Boden liegende Opfer zugestochen

Wie es in der Anklage weiter heißt, habe der Angeklagte anschließend gegen den Kopf des Opfers getreten, als es am Boden lag. Er habe zudem nochmals mit dem Messer zugestochen und dabei eine etwa zehn Zentimeter tiefe Verletzung an der linken Niere verursacht.

Nach einer brutalen Messerattacke in Neubukow (Landkreis Rostock) muss sich ab Mittwoch ein junger Mann vor dem Landgericht in Rostock verantworten. Catalin-Andrei F. soll im Oktober 2018 morgens einem anderen Mann nach gemeinsamem Alkoholkonsum mehrere Stiche in den unteren Rücken versetzt haben.

Der Angeklagte habe den stark blutenden Gegenüber schwer verletzt auf offener Straße im Dunkeln liegen gelassen. Dabei habe er den Tod des Opfers in Kauf genommen, sagte der Staatsanwalt.

Schwer verletzt ins Wohnhaus geschleppt

Das Opfer konnte sich in ein nahes Wohnhaus schleppen und über sein Handy Hilfe herbeirufen. Nur durch ein sofortiges Eingreifen des Notarztes sei das Leben des Opfers gerettet worden, hieß es vor Gericht.

Warum der Mann den anderen attackierte, sei für das Opfer nicht ersichtlich gewesen. Das Messer soll eine Klingenlänge von zehn Zentimetern und eine Breite von 1,5 Zentimetern gehabt haben. Es habe laut Anklage zuvor im Auto des Angeklagten gelegen. Drei Stunden nach der Tat habe der 20-Jährige 1,63 Promille Alkohol intus gehabt.

Der Angeklagte befindet sich seit Ende Oktober in der JVA Neustrelitz in Untersuchungshaft. Zu Prozessbeginn schwieg er. Der junge Mann kündigte jedoch über seine Anwälte an, sich im weiteren Verlauf des Prozesses zu äußern. Am ersten Verhandlungstag wurde lediglich die Anklage verlesen, weiter geht es am 29. April mit der Beweisaufnahme.

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Stefan Tretropp

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