Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Bad Doberan Neuer Wohnpark in Kröpelin geplant
Mecklenburg Bad Doberan Neuer Wohnpark in Kröpelin geplant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:00 09.05.2019
Die Wismarsche Straße in Kröpelin auf Höhe Hausnummer 24/26. Hier soll ein Wohnpark entstehen. Die Stadtvertreter wiesen daraufhin hin, dass dabei auch der Ausbau der Bahnhofstraße und der neue Kreuzungsbereich direkt nebenan zu berücksichtigen seien.
Die Wismarsche Straße in Kröpelin auf Höhe Hausnummer 24/26. Hier soll ein Wohnpark entstehen. Die Stadtvertreter wiesen daraufhin hin, dass dabei auch der Ausbau der Bahnhofstraße und der neue Kreuzungsbereich direkt nebenan zu berücksichtigen seien. Quelle: Anja Levien
Anzeige
Kröpelin

An der Wismarschen Straße in Kröpelin soll in Nähe des Bahnübergangs ein neuer Wohnpark entstehen. Dafür haben die Stadtvertreter jetzt dem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan zugestimmt. Der Wohnraum soll vor allem für Menschen mit besonderen Wohnbedürfnissen geschaffen werden.

„Wir haben eine Fläche, die umgenutzt werden soll“, informierte Bürgermeister Thomas Gutteck. Auf dem 0,9 Hektar großen Gebiet, das das Grundstück Wismarsche Straße 24/26 umfasst und nördlich der Bahnschienen liegt, soll unter anderem eine Wohneinrichtung für das Michaelswerk entstehen. Ein weiterer Träger habe ebenfalls Interesse, hier zu bauen.

Ziel der Planung ist laut Beschlussvorlage die Errichtung einer Wohnanlage auf derzeit beziehungsweise ehemals bebauten Flächen, die an die Wohnbedürfnisse von Menschen angepasst wird, die auf besondere Eigenschaften von altersgerechten, barrierefreien oder behindertengerechten Wohnungen angewiesen sind. Vorgesehen seien zwei- bis dreigeschossige Gebäude, die überwiegend baulich verbunden seien. Die vorhandene Bebauung soll dabei berücksichtigt werden.

Nachfragen bei Geschosshöhe und Kreuzung

Die Geschosshöhe sorgte unter den Stadtvertretern für Diskussion. „Wenn ich mir den Bereich anschaue, finde ich dort keine drei Vollgeschosse“, sagte Veikko Hackendahl und steht dem kritisch gegenüber. Zudem möchte er wissen, inwieweit die Bebauung Einfluss auf die Einmündung Wismarsche Straße habe.

Hintergrund: Die Kreuzung Wismarsche Straße / Bahnhofstraße in direkter Nähe wird mit dem Ausbau der Bahnhofstraße erweitert.

Auch Guido Winkler (FWG) wies auf das Thema hin. „Wir schaffen uns da einen neuen großen Verkehrsknotenpunkt. Wir müssen das Gebiet als Gesamtheit betrachten.“

Gutteck: Noch keine Festlegungen getroffen

„Wir reden hier über den ersten Schritt und keine inhaltlichen Details“, sagte Thomas Gutteck in Bezug auf die Geschosshöhe. Es seien noch keine Festlegungen getroffen worden. Der Planer des Wohnparks sei über das Bauvorhaben Bahnhofstraße informiert und habe es zu berücksichtigen.

„Das ist eine Aufwertung für den innerstädtischen Bereich. Die Fläche ist zum Teil nicht schön“, sagte Thorsten Ruf (CDU). Es sei der zweite Anlauf, dieses Gebiet zu gestalten. „Das finde ich gut“, sagte er und erinnerte daran, dass in den 90er Jahren bereits eine Bebauung diskutiert worden sei.

Bauausschussvorsitzende Karin Reichler (CDU) informierte, dass im Ausschuss die Planung gezeigt wurde und der Dreigeschosser weiter weg von der bisherigen Bebauung sei. Der Ausschuss habe dem Planer mit auf den Weg gegeben, dass die Einfahrt bisher auf dem Knotenpunkt mündet.

Anja Levien