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Bad Doberan Einwohner wünschen sich Mehrzweckhalle
Mecklenburg Bad Doberan Einwohner wünschen sich Mehrzweckhalle
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16:55 28.11.2019
Wird für kulturelle Veranstaltungen langsam zu klein: das Freizeitzentrum in Nienhagen. Quelle: Sabine Hügelland
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Nienhagen

Nienhagens Einwohnerzahl ist in den vergangenen Jahren auf mehr als 2000 gestiegen – dazu wünschen sich viele Bürger noch mehr kulturelle und sportliche Aktivitäten im Ostseebad. „Dafür ist das Freizeitzentrum zu klein geworden“, sagte Kurt Weidmann auf der Bürgerversammlung am Mittwochabend – und stellte ein Konzept für eine neue Mehrzweckhalle an der Doberaner Straße vor.

Eine entsprechende Arbeitsgruppe habe gemeinsam mit dem Sport- sowie dem Kulturverein zwei Varianten erarbeitet, so Weidmann: einerseits eine kleinere Halle, 22 Meter lang, 16 Meter breit sowie sieben Meter hoch: „Die zweite Variante bietet mit einer Netto-Nutzfläche von 26 mal 18 Meter größere Möglichkeiten für das Portfolio der auszuübenden Sportarten.“

Halle sollte für vielseitige Aktivitäten nutzbar sein

Die Halle soll für kulturelle, sportliche und touristische Aktivitäten nutzbar sein. Der Bau und die Betriebsaufwendungen an einem zentralen, gut erreichbaren Standort müssten so effizient wie möglich werden – sonst sei die Idee nicht umsetzbar, meinte Weidmann. Außerdem wünschen sich die AG-Mitglieder ein baulich attraktives, in die Region passendes Gebäude.

Schon jetzt gebe es viele Nienhäger, die von einer Mehrzweckhalle profitieren würden – etwa der Nienhäger Sportverein 04 und verschiedene sportliche Gruppierungen. „Trainingseinheiten, die derzeit noch an anderen Orten stattfinden, könnten in unsere eigene Halle verlagert werden“, erklärte Weidmann. „Zum Beispiel das Training der Volleyballgruppe in Rethwisch oder das Indoor-Training der Freiwilligen Feuerwehr in Rostock.“

Darüber hinaus werde auch an touristische sowie weitere Nutzungen gedacht, um die Halle noch effizienter zu machen – etwa für Seminare und Konferenzen. Ebenso seien Mehrtagesangebote für Gesundheitsaktivitäten, Mal-und Kunstangebote oder auch Trainingsmöglichkeiten für Sportinteressierte und Urlauber in Hotels und Ferienhäusern denkbar. „Außerdem sollte die Mehrzweckhalle für private Nutzungen vermarktet werden“, schlug Kurt Weidmann vor. „Für Familienfeiern, Betriebsveranstaltungen oder auch die Jugendweihe.“ Und: Einige Bereiche könnten auch als Ateliers oder Gewerberäume vermietet werden, um so regelmäßige Einnahmen zu generieren.

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Von Sabine Hügelland

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