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Bad Doberan Mecklenburger kommen aus der Hüfte
Mecklenburg Bad Doberan Mecklenburger kommen aus der Hüfte
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16:11 01.10.2018
Babschke
Babschke Quelle: privat
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Kröpelin

Manche sagen ja, das wäre für einen Mecklenburger der Ausdruck höchster Zufriedenheit, wenn er im Falle eines Falles antwortet: „Das war ganz gut“. Genau so reagierte jetzt auch Iron-Horses-Sänger und Gitarrist Sebastian Wegner (Babschke) auf eine entsprechende Frage nach „Jubek rockt Open Air“. Am 29. September hatten rund 250 Besucher unter diesem Motto im Garten der Kröpeliner Jugendbegegnungsstätte an der Schulstraße die vier regionalen Bands Logan, Jesters, Riot Teddy und Iron Horses gefeiert. „Es war schön. Rundum sehr gut organisiert vom Veranstalter fürs erste Mal, sehr friedlich war es, super. Und jetzt gibt es am 3. November noch ,Rock die Lok’ am Bahnhof in Kröpelin, das wird auch geil“, ergänzte Babschke. Er gehört seit 18 Jahren zu den auch international bekannten Iron Horses. Im „Beat-Betrieb“-Interview des Rostocker Lokalsenders Lohro vorm Jubek-Konzert sagte Babschke: „Dafür lassen wir uns natürlich nicht zweimal bitten: Wenn der Jugendklub fragt und es ist doch geil, in der Heimatstadt zu spielen. Und wir haben seit 18 Jahren überhaupt nicht in Kröpelin gespielt. Nun haben wir hier eine super Besetzung, alles ist dabei – eine Hauruck-Aktion und es kann was Gutes, Großes entstehen.“ Zumal es im großen, weiten Land Mecklenburg schwierig sei, das außerhalb der wenigen großen Städte was los sei. „Umso schöner ist es dann, wenn sowas, wie hier in Kröpelin, entsteht“. Die Idee für das Open-Air-Festival war am Rande der Wiedereröffnungsfeier der Jubek im Juni geboren worden. „Mir ist es wichtig, dass in der Jubek viele Menschen zusammenkommen und voneinander lernen“, sagte dazu der Leiter der Jugendbegegnungsstätte Christian Ströhl. „Wir wollen unterstützen, dass gerade die Leute in MV ein bisschen lockerer werden und auch ein bisschen mehr geschmeidig aus der Hüfte tanzen“, begründete bei Lohro Anna Tahiro, die Sängerin von den Jesters, die Teilnahme ihrer Band am Jubek-Open-Air. Die Jesters meinten, dass die Leute bei manchen Konzerten im Land nicht so abgehen würden, aber danach würden sie zur Band kommen und von einem geilem oder von einem Hammer-Konzert sprechen. Anna: „Können sie das nicht mehr während des Auftritts zeigen? Das wäre echt herrlich, denn für eine Band gibt es nichts Besseres, als wenn die Leute während des Auftritts an die Bühne herantreten und zwischendurch abklatschen und sie wirklich bewegen. Die Polen, wir treten in Stargard auf, die gehen mehr ab. Das wünschen wir uns auch für unsere Leute hier – da geht noch was!“ Auch Vincent, der Schlagzeuger von Logan, er kommt ursprünglich aus Neubukow, betonte die Bedeutung solcher Konzerte in der ländlichen Region: „Außer Dorffesten haben wir hier halt nicht viel. Vor Wochen gab es nach einem Fußballfreizeitturnier der TSG Neubukow ein Konzert mit den Five Men On The Rocks, das sehr gut angekommen ist. Da habe mir auch so gedacht, das müsste man öfter mal machen. Deshalb ist unsere Band auch bei der großen Halloween-Party im Bahnhof Kröpelin dabei.“

Thomas Hoppe

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