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Bad Doberan Richtfest für neues THW-Domizil
Mecklenburg Bad Doberan Richtfest für neues THW-Domizil
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18:25 12.11.2018
Der Rohbau steht: Doberans THW-Chef Hans-Joachim Bull schlug den symbolischen letzten Nagel ins Holz. Quelle: Lennart Plottke
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Bad Doberan

Vier, fünf kräftige Hammerschläge – dann hatte Hans-Joachim Bull den langen Nagel in den Holzbalken geschlagen. Für den Chef des THW-Ortsverbandes Bad Doberan offenbar eine der leichteren Übungen. Ähnlich reibungslos verlief bislang auch der Bau des neuen Domizils für das Technische Hilfswerk im Gewerbegebiet Eikboom. „Vor gut fünf Monaten haben wir hier noch beim ersten Spatenstich geschwitzt“, sagte Stefan Kortmann von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die 2,25 Millionen Euro in den Neubau investiert. „Und jetzt feiern wir schon Richtfest.“

Auf dem rund 4500 Quadratmeter großen Gelände neben dem Wertstoffhof entstehen insgesamt 21 Räume, zu denen Fahrzeughallen für die Technik der Katastrophenhelfer sowie Aufenthaltsräume und Sanitäranlagen gehören. Der Rohbau des 460 Quadratmeter großen Unterkunftsgebäudes für Schulungen und Zusammenkünfte mit Küche, Büro, Umkleide und Werkstatt steht bereits, und auch die Bodenplatte der benachbarten 392 Quadratmeter großen Fahrzeughalle ist schon gegossen.

„Das Wesentliche ist gerichtet“, sagte Editha Mekelnburg, Referatsleiterin beim THW-Landesverband Küste. „Doch die eigentliche Kraftanstrengung für den Doberaner Ortsverband kommt erst noch.“ Denn in den kommenden Monaten müsse der Umzug vom alten Standort Kägsdorf nach Bad Doberan organisiert und gemeistert werden, so Mekelnburg: „Da stehen jede Menge Aufräumarbeiten an.“

Von Kägsdorf nach Bad Doberan

Dass der THW mit seinem Engagement richtig liege, habe ganz aktuell auch der Deutsche Bundestag in Berlin deutlich gemacht, meinte Mekelnburg: „Bei der sogenannten Bereinigungssitzung des Haushaltsausschuss wurden wir wieder berücksichtigt – unsere mittelfristige Liegenschaftsplanung wurde in finanzieller Hinsicht bestätigt, und wir können auch einige neue Stellen schaffen.“

Seit 2011 kämpfe man um den neuen Standort in Bad Doberan, machte Editha Mekelnburg deutlich: „Es ist so ein bisschen wie bei einem Mittelstreckenlauf – jetzt laufen wir hier langsam in die Zielgerade ein.“ Der Neubau war notwendig geworden, weil die modernen Fahrzeuge und Aggregate der THW-Einheit auf dem ehemaligen NVA-Gelände in Kägsdorf aktuell in feuchten Räumlichkeiten stehen. „Vom neuen Standort kommen wir auch schneller auf die wichtigen Verkehrswege“, erklärte Hans-Joachim Bull.

Dazu könnten durch die zentralere Lage mehr Menschen für den freiwilligen Dienst beim THW gewonnen werden, ist Doberans Ortsbeauftragter überzeugt. Wenn die Witterung mitspielt, könnte das neue THW-Domizil Anfang Juni kommenden Jahres eingeweiht werden.

Lennart Plottke

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