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Bad Doberan Schwimmhalle Kühlungsborn: Warten auf Bedarfsanalyse
Mecklenburg Bad Doberan Schwimmhalle Kühlungsborn: Warten auf Bedarfsanalyse
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17:00 11.10.2019
Als Standort für eine neue Schwimmhalle für das Ostseebad Kühlungsborn wurde das B-Plan-Gebiet 25 am Grünen Weg festgelegt. Quelle: Anja Levien
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Kühlungsborn

Eine neue Schwimmhalle für Kühlungsborn ist gewünscht, der Standort steht fest und der Förderverein Meerwasserschwimmhalle trifft sich weiterhin mit Bürgermeister Rüdiger Kozian und Stadtvertretern, um das Projekt voranzubringen. Doch nach dem sechsten Treffen Ende September herrschte bei den Mitgliedern des Fördervereins Enttäuschung und Beklommenheit.

Der Grund: In der Planung für ein Hallenbad im Ostseebad ist man nach Meinung von Gitta Wynne, Mitglied im Förderverein, keinen Schritt vorangekommen. Bereits im Juni sei vereinbart worden, eine vorhandene Bedarfsprognose auf den neuesten Stand zu bringen. „Auch waren sich die anwesenden Stadtvertreter damals einig, dass eine Suche nach Sponsoren sinnlos sei. Ein Hallenbad gehöre in städtische Hand, da neben touristischem Sport und Wellness auch Schulschwimmen, DLRG-Training und bezahlbares Familienschwimmen stattfinden soll.“

Nun stocke der Arbeitselan der anwesenden Stadtvertreter und Fördervereinsmitglieder an einer vor Monaten beantragten aber bis heute nicht erstellten ergänzenden Bedarfsprognose, so Gitta Wynne. „Eine termingebundene Anmahnung des zuständigen Gutachters schloss Bürgermeister Kozian aus. Alle weiteren Fragen machte er an der Bedarfsprognose fest und verschob deren Klärung auf unbestimmte Zeit.“

Einen Zeitplan für den Schwimmhallenbau gibt es nicht, informierte Rüdiger Kozian bereits auf der Einwohnerversammlung am 23. September auf Nachfrage eines Bürgers. „Vom Grundsatz ist die Schwimmhalle defizitär, außer man kombiniert sie mit Angeboten, die über das Schwimmangebot hinausgehen“, so Kozian. Die Stadt könne es sich finanziell aber auch, was die Betreibung und die Logistik nach dem Bau angehe, nicht leisten, das Schwimmhallenvorhaben selbst umzusetzen. „Finden wir keinen Investor braucht es eine gesonderte Untersuchung, ob die Stadt die Kosten selbst tragen an.“

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