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Bad Doberan Sporthalle soll zum neuen Schuljahr fertig sein
Mecklenburg Bad Doberan Sporthalle soll zum neuen Schuljahr fertig sein
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11:18 10.07.2019
Soll zum neuen Schuljahr eröffnet werden: die Sporthalle am Busbahnhof. Quelle: Lennart Plottke
Bad Doberan

Seit anderthalb Wochen haben Doberans Schüler Sommerferien. Wenn am 12. August das neue Schuljahr beginnt, sollen sie nach den Vorstellungen der Stadt auch wieder in angemessener Umgebung Sport treiben können. Denn der Bau der neuen Sporthalle am Busbahnhof soll am 10. August abgeschlossen sein. „Ziel ist, die Halle direkt nach den großen Ferien aufzumachen“, sagt Norbert Sass, Leiter im Amt für Stadtentwicklung. „Vorausgesetzt, es passiert jetzt nichts mehr.“

Denn passiert ist in den vergangenen Monaten und Jahren eine Menge. Im August 2017 war die alte Sporthalle abgerissen worden. Das Gebäude war marode, eine Sanierung nicht wirtschaftlich. Bereits im Oktober 2018 sollte der Neubau eigentlich übergeben werden. Durch die feuchte Witterung Anfang des vergangenen Jahres war es zu Verzögerungen beim Bau der Grundplatte gekommen, so dass der Fertigstellungstermin zunächst auf Januar 2019 verschoben wurde.

„Sowohl das Rohbau-Unternehmen als auch der Sportgeräte-Lieferant hatten Insolvenz angemeldet – das hat uns natürlich terminlich weiter zurückgeworfen.“ Norbert Sass, Leiter Amt für Stadtentwicklung Quelle: Lennart Plottke

„Dann aber haben sowohl das Rohbau-Unternehmen als auch der Sportgeräte-Lieferant Insolvenz angemeldet“, macht Sass deutlich. „Das hat uns natürlich terminlich weiter zurückgeworfen.“ Zudem hätte die Stadt weitere Auftragnehmer auffangen müssen. „Und zu allem Überfluss war es ausgerechnet bei den Arbeiten am Dach zu kalt – da kam eins zum anderen.“

Zeitverzug und deutlich höhere Kosten

Neben dem zeitlichen Verzug schossen auch die Baukosten immer mehr in die Höhe. Unter anderem deshalb, weil die von den insolventen Unternehmen nicht erbrachten Leistungen an Dritte übertragen werden mussten – zwischenzeitlich eingetretene Preissteigerungen inklusive. „Die Kosten für den Neubau lagen ursprünglich bei 3,4 Millionen Euro“, erklärt Norbert Sass. „Mittlerweile sind wir bei rund 3,8 Millionen Euro angekommen.“ 75 Prozent dieser Summe fördert das Land aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

„Aktuell werden in der Halle Restarbeiten wie Malern und Fliesen erledigt“, sagt Sass. „In Kürze sollen auch die Sportgeräte geliefert werden, dazu befinden sich die Außenanlagen im Bau.“

Die moderne Sporthalle wird als dreifach teilbare Zweifeld-Halle für Schulen, Vereine und Veranstaltungen errichtet. Zudem wird es einen Sanitär- und Umkleidebereich sowie Geräte- und Hausanschlussräume geben.

Lennart Plottke

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