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Bad Doberan Storchennest wird zu kleinem Campus
Mecklenburg Bad Doberan Storchennest wird zu kleinem Campus
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16:18 25.04.2019
Trampolin-Springen macht den kleinen Störchen am meisten Spaß - im Hintergrund das vor anderthalb Jahren neu gestaltete Krippen-Gebäude. Quelle: Lennart Plottke
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Bargeshagen

Kleiner Anbau für die Bargeshäger Awo-Kindertagesstätte „Storchennest“: „Wir bekommen endlich unseren ,Verbinder’“, freut sich Leiterin Constance Reinhold. „Das Vorhaben war schon lange angedacht und wird jetzt umgesetzt.“ Konkret sollen Haupthaus und Krippengebäude durch einen mittleren Neubau zusammengeschlossen werden. Entsprechende Aufträge wollen die Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung am kommenden Montag vergeben. „Das ist fast schon ein kleiner Campus“, meint Reinhold. „So können sich unsere Kinder noch unbeschwerter in der Einrichtung bewegen und leichter von einem Haus ins andere wechseln.“

„Die Gemeinde bewegt sich immer weiter – und deshalb hören auch wir nicht auf zu wachsen.“ Constance Reinhold, Leiterin Kita „Storchennest“ Quelle: Lennart Plottke

Denn bislang ist das nur über den Hof möglich – „auch bei schlechtem Wetter“, erklärt Hans-Peter Stuhr, Vorsitzender im Bargeshäger Sozialausschuss. „Das geht so gar nicht mehr.“ Deshalb habe die Gemeinde jetzt für diese Maßnahme entsprechende Mittel in den Haushalt eingestellt, so Stuhr: „Insgesamt werden hier rund 65 000 Euro verbaut.“

Erleichterung für Kinder und Mitarbeiter

Für Constance Reinhold eine stattliche Summe: „So viel Geld für eine Fläche von nur 15 Quadratmetern – eigentlich unglaublich.“ Dabei profitieren künftig nicht nur die Jüngsten: „Auch für unsere Service-Kräfte ist die Verbindung der Gebäude eine große Erleichterung – allein das Essen muss bislang bei Wind und Wetter von der Küche im Krippenbereich über das Gehöft getragen werden.“

Vor allem seit der Kita-Erweiterung vor knapp anderthalb Jahren – aus dem früheren Vereinsheim des FC Obotrit Bargeshagen wurden Essenraum sowie Aufenthalts- und Schlafbereich mit zwei Bädern und eigenem Eingang – hätten sich die Größenordnungen noch einmal deutlich geändert, erklärt Reinhold: „Insgesamt 125 Kinder werden aktuell bei uns betreut – allein 40 davon im neuen Krippen-Gebäude.“

Bislang sind die Kita-Gebäude getrennt - jetzt sollen sie miteinander verbunden werden. Quelle: Lennart Plottke

Die Gemeinde Admannshagen-Bargeshagen bewege sich immer weiter – „und deshalb hören auch wir nicht auf zu wachsen“, sagt die Kita-Leiterin. Mittlerweile könne das „Storchennest“ an der Bargeshäger Hauptstraße keine Kinder mehr aus der unmittelbaren Umgebung aufnehmen: „Ich kann den Bedarf über die Gemeindegrenzen hinaus nicht decken.“ Umso schöner, dass die Gemeindevertreter jetzt die Zwänge erkannt und gehandelt hätten, so Reinhold: „Da fühlen wir uns auch wertgeschätzt.“

Regionale Firmen im Umbau-Boot

Die Bauarbeiten sollen im Mai beginnen und etwa vier bis fünf Monate andauern, kündigt Hans-Peter Stuhr an: „Der Zeitrahmen ist realistisch – so eine riesige Maßnahme ist das ja nicht.“ Auch Constance Reinhold lässt sich von der bevorstehenden Baustelle auf dem Kita-Gelände nicht beunruhigen: „Es sind wieder viele regionale Firmen mit im Boot, die meisten waren schon bei der Neugestaltung des Krippengebäudes mit dabei – man kennt sich also, die Handwerker wissen um die Bedingungen bei uns.“ Darüber hinaus handele es sich um einen seitlichen Bereich des Geländes: „Die Arbeiten sollten unseren gewohnten Tagesablauf eigentlich nicht zu sehr einschränken.“

Apropos: Auch nach den Umbauten soll es weiterhin zwei separate Eingänge für den Kita- sowie den Krippenbereich geben, stellt Reinhold klar: „Alle Altersgruppen können bei Bedarf miteinander in Kontakt kommen – trotzdem wird es auch künftig die gewohnte Trennung der Räumlichkeiten geben.“

Gemeindevertretung: 29. April, 19 Uhr, Feuerwehrgebäude, Admannshäger Damm 10, Bargeshagen

Lennart Plottke

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