Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Bad Doberan So bereiten sich die Kühlungsborner Hotels auf die Saison vor
Mecklenburg Bad Doberan

Tourismus in Kühlungsborn: So bereiten sich Hotels und Stadt auf die Saison vor

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
Jetzt kostenlos Testen Zur Anmeldung
06:00 27.01.2020
Die Haustechniker des Hotels „Upstalsboom“, Udo Stein (links) und Thomas Schumacher, bringen auch neue Regale im "Wiener Café" des Hauses an. Quelle: Cora Meyer
Anzeige
Kühlungsborn

Neue Bäder zur Saison: Im „Aparthotel Am Weststrand“ werden die Badezimmer mehrerer Appartements saniert. Sie bekommen unter anderem neue Armaturen und neue Fliesen. „Derzeit sind 16 Wohnungen gesperrt“, sagt Jörg Schlottke, geschäftsführender Gesellschafter des Hauses. Bereits im vergangenen Winter waren die Arbeiten an einem anderen Teil des Hotels abgeschlossen worden. In diesem Jahr werden die Handwerker voraussichtlich Ende Februar fertig sein. Die Sanierungsarbeiten finden nach und nach statt, damit man nicht das ganze Haus sperren muss. „Denn natürlich habe ich Gäste“, sagt Jörg Schlottke. Die Arbeiten fänden deshalb bei laufendem Betrieb statt. Das erfordere viel Kommunikation. „Schließlich habe ich Verpflichtungen gegenüber meinen Gästen und Mitarbeitern.“ Deshalb informiere er sie täglich, wann wo welche Bauarbeiten stattfinden. Außerdem sei er bemüht, die Bauarbeiten so zu takten, dass die Bewohner so wenig wie möglich darunter leiden würden. Auch andere Hotels nutzen die Zeit, wenn die Weihnachtsurlauber weg sind, für Instandsetzungsarbeiten.

Hotel soll gemütlicher werden

Das ist derzeit auch in der „Upstalsboom Hotelresidenz und Spa“ der Fall. Hier geht es allerdings nicht ganz so sehr an die Bausubstanz wie im Aparthotel Am Weststrand. Trotzdem bemüht man sich dort ebenfalls, dass die Gäste möglichst wenig von den Arbeiten mitbekommen. Es gebe zwar ganzjährig eine starke Nachfrage, aber die Monate Januar und Februar seien doch etwas ruhiger, sagt Marketingleiterin Kira Schriewer. „Wenn möglich, sperren wir dann auch mal fünf bis zehn Zimmer für Sanierungsarbeiten.“ Die müssten allerdings ohnehin das ganze Jahr über laufen, „sonst würden wir es gar nicht schaffen.“ Nach und nach werden in den Zimmern Malerarbeiten gemacht, Teppiche und Vorhänge erneuert – je nach Bedarf. „Wir gucken auch immer, ob man Möbel überarbeiten oder ersetzen muss“, sagt Kira Schriewer. Nach einiger Zeit sei das schon mal nötig. Das galt auch für Teppich und Vorhänge im Restaurant und den Fußboden in der Bar. Sie wurden bereits im vergangenen Jahr erneuert. Auch Stühle und Fernseher hat das Hotel ersetzt. „Außerdem haben wir eine digitale Gästemappe auf den Zimmern eingeführt“, sagt Kira Schriewer.

Anzeige

In diesem Jahr sollen außerdem das „Wiener Café“, der Barbereich und die Lobby umgestaltet werden – im „Hygge“-Stil, sagt die Marketingleiterin. „Das bedeutet, es wird kuscheliger und gemütlicher gemacht.“ Dazu passten auch die Buhnen, die als Raumteiler im Restaurant aufgestellt worden seien. Um die Gäste nicht zu stören, können die Haustechniker Udo Stein und Thomas Schumacher nur bis zum Mittag dort arbeiten. Danach öffnet das Café. Bis März sollte der größte Teil der Vorhaben umgesetzt sein, sagt Kira Schriewer, denn dann begönnen wieder die größeren Veranstaltungen im „Upstalsboom“.

Stadt repariert Reetdach

Auch die Stadt hat sich ein wenig hübscher gemacht: „Im Konzertgarten Ost wurde das Reetdach ausgebessert, weil es schadhaft war“, sagt Bürgermeister Rüdiger Kozian. Unter anderem am Seebrückenvorplatz war der Bauhof mit Baumpflege beschäftigt. Die Bäume würden zweimal im Jahr kontrolliert. Dabei sei nach Angaben des Bürgermeisters festgestellt worden, dass die Arbeiten nötig sind.

Mehr zum Thema:

Von Cora Meyer