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Bad Doberan Vielfache Blutspender geehrt
Mecklenburg Bad Doberan Vielfache Blutspender geehrt
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12:13 11.11.2018
Der stellvertretende Präsident des DRK Kreisverbandes Bad Doberan Martin Rondholz (v.l.) ehrte für 125 Blutspenden Helga Biemann, sie nahm die Ehrung für ihren Mann Manfred entgegen, Michael Rühr und Jürgen Eckert. Quelle: Sabine Hügelland
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Kröpelin

Mit einem schönen Abend wurden traditionell vielfache Blutspender in Kröpelin vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) geehrt. Ins Gesellschaftshaus „Zum Raben“ kamen mehr als 80 Gäste. Darunter auch Helfer des DRK.

„Ich möchte mich bei all den fleißigen Helfern und dem DRK bedanken. Sie sind immer gut drauf und machen eine tolle Arbeit“, sagte Kirsten Rückwaldt aus Sandhagen. „Meine Frau war die erste. Ich mache mit, weil es jeden treffen kann, dass er Blut braucht“, sagte ihr Mann Jörg Rückwaldt. Der 58-Jährige wurde an diesem Abend für 50 Mal Blutspenden ausgezeichnet. 26 mal spendete Bernd Lehr aus Hohenfelde bereits Blut. „Seit der Armee“, sagt der 57-Jährige, der auch seine Frau für das Blutspenden gewann. Für die Spender gab es Sekt und Rosen.

Wie immer wurden die Flaschen mit der steigenden Zahl an Blutspenden immer größer. Die drei größten erhielten Spender die 125-Mal ihr Blut gaben. Vier wurden für 100, Acht für 75 Mal ausgezeichnet. Norbert Person aus Rethwisch gehörte zu den Letzteren: „Helfen ist wichtig und andere benötigen dringend Blut“, sagte er. Sieben Spender gaben 50-Mal ihr Blut für den guten Zweck und 13 Personen spendeten zum 25. Mal.

Die Danksagung des DRK an die Blutspender umfasste neben einem Abendessen ein kulturelles Programm, das der Rostocker Karnevalverein bestritt. DJ Enrico legte Musik auf. Der neue stellvertretende Präsident des DRK-Kreisverbandes Bad Doberan, Martin Rondholz, übernahm die Moderation: „Ich habe das Gefühl die Gesellschaft hat sich verändert. Das Klima miteinander ist rauer geworden“, sagte der Rechtsanwalt. „Umso mehr möchte ich mich bei Ihnen bedanken, das sie ihr Persönlichstes, was sie besitzen, für Ihre Mitmenschen geben“, so Rondholz. „In Deutschland werden täglich 15­ 000 Blutspenden benötigt. Allerdings wird immer weniger gespendet“, sagte Martin Rondholz.

Für MV sind die Zahlen noch nicht ganz so dramatisch. Im Jahr 2030, so die Prognose, soll es jedoch zu einer Unterdeckung von 26 Prozent kommen. „Deshalb ist es so wichtig, Andere für das Spenden zu gewinnen“, sagte er. 50 Prozent der Blutspenden gehen an Krebs-, Herz-Kreislauf und Magen-Darm-Erkrankte. 3320 Spendenwillige und 3047 Blutentnahmen waren es in diesem Jahr, davon 133 Erstspender. 72 Termine wurden in MV dafür anberaumt.

Sabine Hügelland

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