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Bad Doberan Wassersportler rüsten sich für den Saisonstart
Mecklenburg Bad Doberan Wassersportler rüsten sich für den Saisonstart
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00:05 11.04.2018
Mit einem Spezialschiff der Krebs-Gruppe wurden am Samstag die Regattatonnen ausgelegt. Quelle: Foto: Privat
Kühlungsborn

Der plötzliche Umschwung vom verschneiten Osterfest zum warmen Frühlingswetter kommt für die Wassersportler an der Ostseeküste wie gerufen.

Segelclub will Surfen als Ganztagsangebot in der Schule etablieren

Stecken sie doch schon längst mitten in den Vorbereitungen für die neue Saison auf dem Wasser. So waren auch Mitglieder vom Segelclub Kühlungsborn am Wochenende mehrfach im Einsatz.

Am Sonnabend legten sie, professionell unterstützt durch ein Spezialschiff der Krebs-Gruppe, gelb angestrichene Seezeichen auf der Ostsee aus, die bis zum Herbst im Regattabetrieb als Markierungstonnen für die Segler dienen. „Wenn die Tonnen erstmal draußen liegen, geht es bald los. Dann dauert es nicht mehr lange, bis die ersten Segler den Kurs abfahren“, weiß Dr. Peter Menzel, der Vorsitzende des Segelclubs. Den offiziellen Saisonstart vollziehen die Clubmitglieder dann am 5. Mai mit dem traditionellen Ansegeln.

Während sich die Eigner der Yachten und Jollen darauf vorbereiten und ihre Boote vom Winterlager an den Clubsteg im Bootshafen verlegen, ist der Nachwuchs des Segelclubs in dieser Woche bereits auf dem Wasser aktiv. Allerdings finden die ersten Trainingseinheiten für die Jüngsten noch nicht auf der Ostsee, sondern traditionell auf dem Plauer See statt. „Es geht aber nicht nur ums Segeln, die aktive Freizeitgestaltung steht im Vordergrund“, erklärte Christian Solzin, als er am Sonnabendnachmittag gemeinsam mit Jugendwart Michael Bradka und weiteren Clubmitgliedern 13 Boote auf Trailern verpackte. Solzin stieß im vergangenen Jahr als hauptamtlicher Surf- und Segellehrer zum Verein.

„Wir sind froh, dass wir Christian für unseren Segelclub gewinnen konnten. Damit können wir nicht nur das Segeltraining für unseren Nachwuchs ausbauen, sondern auch endlich unsere Surfsparte weiter intensivieren“, sagt Clubchef Menzel. Unterstützt wird das Vorhaben auch vom Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern. Dieser gewährte dem Segelclub erst kürzlich einen Förderzuschuss von 10000 Euro. Davon sollen fünf hochwertige Surfboards und 15 Riggs für die clubeigene Ausstattung angeschafft werden.

In der Segelsparte stehen jungen Mitgliedern clubeigene Boote der Katamaran-Klasse Hobie-Cat zur Verfügung. „Diese Boote sind leicht zu segeln und sie kentern nicht so leicht, was für Anfänger wichtig ist“, erläutert Menzel. Der vor Kurzem erst neu gewählte Vorstand des Segelclubs setzt dabei auch auf die Zusammenarbeit mit dem örtlichen Schulzentrum. „Surfen als Ganztagsangebot – davon würde auch die Schule profitieren“, sagt Peter Menzel.

Gleichzeitig betont er, dass es bei der Segel- und Surfausbildung vor allem um einheimische Kinder und Jugendliche geht. „Es ist nicht unsere Absicht, den komerziellen Surf- und Segelschulen die Kunden wegzunehmen. Unsere Ausbildung ist auch langfristiger angelegt“, erklärt Menzel, fügt aber an, dass man auch keinen Urlauber wegschicken werde, der unbedingt im Club das Segeln erlernen will.

Rolf Barkhorn

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