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Bad Doberan Weitere Ladesäulen für Elektro-Autos in Kühlungsborn
Mecklenburg Bad Doberan Weitere Ladesäulen für Elektro-Autos in Kühlungsborn
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17:34 25.02.2019
Eine öffentliche Ladesäule für Elektrofahrzeuge steht seit Januar am Lindenpark in Kühlungsborn.  Quelle: Cora Meyer
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Kühlungsborn

Fahrer von Elektroautos haben es momentan noch schwer in Kühlungsborn. Die Vorreiter in Sachen Umweltschutz können ihr Fahrzeug in dem Ostseebad bislang nur an drei Stationen wieder aufladen.

„Die Versorgung mit Ladesäulen ist noch spärlich“, sagt Uwe Wiek von der Kühlungsborner Ortsgruppe der Grünen. „Wir wünschen uns, dass es mehr werden und haben das auch schon in mehreren Vorlagen gefordert.“ Ein möglicher Standort wäre der Parkplatz am Grünen Weg. Dieser soll künftig als Auffangparkplatz genutzt werden. Doch das Vorhaben zieht sich momentan noch hin. Auch in den Parkhäusern wären Ladestationen für E-Autos sinnvoll.“ Das sieht auch Bürgermeister Rüdiger Kozian so: „Im Parkhaus ist so etwas geplant.“

Bislang hat die Stadt eine Ladesäule aufgestellt. Sie befindet sich seit Januar am Fischersteig vor der Villa Minerva direkt am Lindenpark in Kühlungsborn-Ost. Betreiber ist das Energieunternehmen E-on. „Eine riesige Nachfrage besteht bisher nicht“, sagt der Bürgermeister. Trotzdem will die Stadt in dieser Richtung investieren. „Langfristig wollen wir die grüne Stadt am Meer werden.“ Als erster Schritt sei vorgesehen, die Fahrzeuge der Verwaltung und der städtischen Gesellschaften durch Elektroautos zu ersetzen. Den Anfang könnte die Tourismus GmbH mit einem Lieferfahrzeug machen. Problematisch sei seiner Ansicht nach, dass E-Autos derzeit noch eine begrenzte Reichweite hätten. „Außerdem brauchen sie ewig, bis sie aufgeladen sind.“

Eine weitere Möglichkeit, den Pkw mit Strom zu versorgen, haben Autofahrer in der Doberaner Straße. Der Autohändler Automobile Nord betreibt dort eine Ladestation auf seinem Gelände.

Grünen-Politiker Uwe Wiek beklagt, dass Besucher des Ostseebades nicht auf diese Säulen hingewiesen werden: „Ein Hinweis am Ortsschild wäre sinnvoll.“ Denn je mehr Säulen es gebe, desto mehr Besitzer von E-Autos würden sich für einen Besuch von Kühlungsborn entscheiden. „Wenn sie ihre Autos hier nicht aufladen könne, dann fahren sie eher nach Rostock“, meint er.

Uwe Wiek ist überzeugt: „E-Mobilität ist im Kommen.“ In Norwegen gehöre sie bereits zum Alltag. „Darauf müssen wir auch hier in Deutschland vorbereitet sein.“ Das sieht auch Peer Kretzschmar, Leiter des Ostseekinos, so. Er besitzt selbst ein Elektroauto und beklagt, dass es in dem Ostseebad bisher zu wenige davon gibt. „Die Technik ist nicht aufzuhalten“, sagt der Kinobetreiber. Deshalb will er in diesem Jahr eine Ladesäule vor dem Kino aufstellen.

Etwas weiter ist man im Hotel Westfalia. Auf dem Gelände in der Ostseeallee gibt es bereits seit 2017 eine Station. „Elektroautos sind ein Teil zukünftiger Mobilität. Wir wollen Erfahrungen sammeln und unseren Gästen einen Mehrwert bieten“, sagt Jens Nissen, Leiter des Hotels. Er ist überzeugt davon, dass Fahrer von Elektroautos sich vor Reiseantritt darüber informieren, wo es Möglichkeiten auf der Route gibt, den Wagen aufzuladen. Bisher sei das Netz an Lademöglichkeiten noch überschaubar. Wenn dies am Urlaubsort direkt möglich sei, „ist das doch ideal.“ Der Service werde von den Gästen gern genutzt.

Cora Meyer

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