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Bad Doberan Zweite Aussichtsterrasse für den Kühlungsborner Hafen
Mecklenburg Bad Doberan Zweite Aussichtsterrasse für den Kühlungsborner Hafen
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00:00 27.05.2017
Unternehmer Michael Vogel (r.) und Restaurantleiter Jan Beyer auf der neu entstehenden Terrasse am Kühlungsborner Bootshafen. Quelle: Foto: Rolf Barkhorn
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Kühlungsborn

Zehn Jahre nach dem Bau der ersten Blockstufenanlage am westlichen Abschnitt der Hafenpromenade entsteht nun im mittleren Teil ein zweites Bauwerk dieser Art. Rechtzeitig zum Beginn der Hauptsaison könnte die neue Plattform von den Gästen des Bootshafens genutzt werden, hofft Michael Vogel. Der Kühlungsborner Gastronom lässt die 112 Quadratmeter große Terrasse von regionalen Unternehmen auf eigene Kosten bauen und investiert 100000 Euro in das Projekt.

„Die Investition wird sich auszahlen“, ist Vogel überzeugt und verweist auf die rege Nutzung der ersten Stufenanlage ein paar Meter westlich vor dem Restaurant „Vielmeer“. „Die Stufen dort sind als Treffpunkt so beliebt, dass es in der Hauptsaison schwer ist, einen Platz zu bekommen“, weiß Michael Vogel. Vom Bauherrn der ersten Anlage, „Vielmeer“-Inhaber Peter Weide, weiß er, dass sich die Terrasse mit Blick auf Strand und Hafen positiv auf den Umsatz der Gaststätte auswirkt. „Peter Weide hat uns auch gute Tipps gegeben. Schließlich verfügt er über zehn Jahre Erfahrung mit seiner Terrasse. Dafür bin ich ihm dankbar“, erklärt Michael Vogel. Daraus, dass er selbst auf den gleichen positiven Effekt setzt, macht er kein Geheimnis. Denn die neue Stufenanlage entsteht gegenüber seiner „Hafen-Taverne“, die er seit neun Jahren betreibt und gastronomisch als Fisch- und Steakhaus ausgerichtet hat. „Wir bieten den Gästen durch die neue Terrasse einen tollen Ausblick auf die Boote im Hafen, auf die Ostsee und den Sonnenuntergang. Unser Restaurant ist dann mit 75 Sitzplätzen innen und 120 Außenplätzen die ideale Ergänzung dazu“, so der 52-Jährige.

Der Unternehmer versteht seine Investition als Beitrag zur „weiteren Erhöhung der Attraktivität“ des Hafens als beliebter Anlaufpunkt für Urlauber und Tagesgäste. Das wird inzwischen in der Stadtverwaltung ähnlich gesehen. „Schön wäre es, wenn man die Stufen auf voller Länge ausbauen könnte“, meinte kürzlich Kühlungsborns Bürgermeister Rainer Karl (parteilos), fügte aber an: „Das ist aber auch eine kostspielige Angelegenheit und wird Zeit brauchen“. Noch vor zehn Jahren, als Peter Weide die erste Anlage bauen ließ, gab es heftigen Widerstand von Verwaltung und Politik. Aber vier Jahre später, als sichtbar war, wie gut die Terrasse von den Gästen angenommen wird, wurde dann doch der baurechtliche Rahmen für eine Erweiterung der Blockstufenanlage geschaffen.

Für Michael Vogel ein wichtiger Schritt: „Die Saison ist nicht sehr lang. Aber in der kurzen Phase müssen wir eben auch unser Geld verdienen“, argumentiert der Gastronom und lobt vor allem seine Mitarbeiter: „Sie alle leisten gerade in der Saison einen Hammer-Job“. 40 Mitarbeiter beschäftigt Vogel ganzjährig in mehreren Gaststätten und Kiosken in Kühlungsborn. „In den Sommermonaten kommen noch mal etwa 20 Mitarbeiter als Aushilfen hinzu. Aber auch das sind zum größten Teil schon Stammmitarbeiter“, freut sich Michael Vogel, dass einige Schüler und Studenten in den Ferien wieder bei ihm anheuern.

Rolf Barkhorn

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