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Grevesmühlen 20 Jahre Musiktheater: Eine Sommerreise im Park
Mecklenburg Grevesmühlen 20 Jahre Musiktheater: Eine Sommerreise im Park
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14:44 30.07.2019
Das Musiktheater im Park des Kulturguts Dönkendorf wird seit 20 Jahren inszeniert. Quelle: MALTE BEHNK
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Dönkendorf

Es ist Sommer und damit ist es Zeit für das Musiktheater im Park des Kulturguts Dönkendorf. Zum 20. Mal wird in diesem Jahr eine Mischung aus klassischer Musik und Schauspiel im Park des um 1850 erbauten Gutshauses inszeniert.

Zeiten und Preise

Das Musiktheater im Park des Kulturguts in Dönkendorf öffnet den Einlass am Sonnabend, 10. August, um 18 Uhr.

Das Publikum sitzt regensicher unter einem Dach.

Eintritt: 20 Euro, Kinder haben freien Eintritt

Telefonische Vorbestellung unter 038 827 / 508 50

oder per Mail an hortus.musicus@gmx.de.

Nach Franz Schuberts Winterreise im vergangenen Jahr steht am Sonnabend, 10. August, eine Sommerreise im Mittelpunkt des Abends. „Ein Reisender wandelt über die Szene, rezitiert Texte über die Zeit und begegnet dabei verschiedenen Musikern und Szenen aus ganz unterschiedlichen Regionen“, kündigt Monika von Westernhagen an.

Musik von Thilo von Westernhagen, Purcell und Schubert

Die Musik des Abends stammt unter anderem von Henry Purcell, dem bedeutendsten englischen Komponisten des Barocks, und von Franz Schubert. „Aber es wird auch asiatische Musik dabei sein“, sagt Monika von Westernhagen. Auch Musik ihres verstorbenen Mannes Thilo von Westernhagen ist wieder Teil des Programms. „Diese Sommerreise soll von den Vorstellungen der letzten Jahre inspiriert sein“, so Monika von Westernhagen.

Mit einer Bildergalerie blicken wir zurück:

Impressionen aus verschiedenen Jahren
Christian Kaiser führt als Reisender durch das Stück. Quelle: Janine Guldener

Die Aufführung zum 20-jährigen Jubiläum der Reihe Musiktheater im Park wird von vielen Mitwirkenden gestaltet. Der Dönkendorfer Chor und der Hochschulchor Wismar treten auf. Als Musiker hat Monika von Westernhagen wieder den Saxofonisten Warnfried Altmann und Pianist Ilja Pril sowie Daniel Sorour am Cello, die Lübecker Violinistin Berengere Le Boulair und Maximilian Krome an der Klarinette gewinnen können. Sopranistin Martina Schänzle und Monika von Westernhagen (Alt) singen. Zu Rezitationen des Schauspielers Christian Kaiser werden Barbara Vlachou und Dorothee Marecki verschiedene Szenen spielen. Jugendliche Statisten ergänzen das Schauspiel. 

Es geht um das Thema Zeit

Das Bühnenbild wird von dem Lübecker Bildhauer Tim Maertens gestaltet, dazu gibt es eine Lichtinstallation im Park von Linus Andrae aus Bremen. „Das ganze Stück hat einen engen Bezug zum Thema Zeit“, sagt Monika von Westernhagen. „Es geht darum, wie sie verläuft – ob linear oder doch in Kreisen.“ Dazu passend gestaltet Tim Maertens auch das Bühnenbild, das zumindest ein wenig an „Alice im Wunderland“ erinnern kann – mehr sei dazu nicht verraten.

Ausstellung zeigt Plakate

Wie in den vergangenen 20 Jahren gibt es auch in diesem Jahr eine Pause im Programm, die die Besucher zu einem Picknick im Park nutzen können. Auf den Wiesen und am Teich gibt es viele schöne Stellen. Getränke und Speisen bietet der Förderverein des Kulturgutes an. Dessen Mitglieder sind auch eng in die Vorbereitungen eingebunden. So hat Christine Bentlage die Plakate für die Musiktheater gestaltet. „Sie werden alle bei der diesjährigen Aufführung ausgestellt. Ich werde auch ein paar Worte zu den letzten 20 Jahren sagen“, so Monika von Westernhagen.

Start mit „Jorinde und Joringel“

Begonnen hat das Musiktheater im Park im Jahr 2000, als Thilo von Westernhagen die Oper „Jorinde und Joringel“ nach dem Märchen der Brüder Grimm komponiert und mit etwa 90 Mitwirkenden inszeniert hatte. Dazu wurde der Park rund um das Gutshaus in einen Märchenwald verwandelt und etwa 300 Zuschauer feierten die Premiere mit großem Applaus.

Bis auf eine Ausnahme bei der Oper „Kathay“ wird das Musiktheater unter einem großen Schleppdach oder drum herum aufgeführt. „Dort haben die Zuschauer regensichere Plätze“, sagt Monika von Westernhagen, auch wenn es in 20 Jahren fast nie geregnet hat. 

Berichte über vorherige Inszenierungen:

Winterreise durch Liebe und Schmerz

Publikum feiert Sonnengesänge

„Songs of Innocence and Experience“ begeistern beim Musiktheater

Goethe und Gesang im Gutspark

Felix Jaehn machte die Technik beim Musiktheater

Malte Behnk

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