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Grevesmühlen Bauland in Klütz: Der Osten hinkt hinterher
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Bauland in Klütz: Der Osten hinkt hinterher

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09:00 15.07.2021
Wohlenberg an der Ostsee ist ein Ortsteil der Stadt Klütz.
Wohlenberg an der Ostsee ist ein Ortsteil der Stadt Klütz. Quelle: Michael Prochnow
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Zum Artikel „Warum das Vorgehen bei der geplanten Ferienhaussiedlung in Wohlenberg ein Unding ist“

Der Jahresbericht zum Stand der deutschen Einheit gibt bekannt, dass im Osten die Wirtschaftskraft mit 80 Prozent stagniert. Wenn man dann liest, wie einheimische Unternehmer sich abstrampeln müssen, um einen Auftrag bei dem geplanten Ferienpark im Klützer Winkel zu bekommen, dann ist das erklärbar.

Die Regierung MV/Frau Schwesig lobt sich zurzeit ob Ihrer guten Arbeit, weil sie zum Beispiel viel Geld in der Corona-Krise an Firmen ausgeschüttet haben. Aber die Unternehmen wollen Arbeit, keine Geschenke. Und da geht etwas furchtbar schief in den Kommunen, bzw. in den Verwaltungen. Viele Bürgermeister sind ehrenamtlich tätig und mit Baurecht nicht so vertraut wie die Ämter. So geht gewiss manche Zustimmung zu Baugebieten aus dem Rat, wo niemand eine konkrete Baugröße oder Nutzung im Ort festgezurrt hat, weil man nicht weiß, dass man das durfte! Und klären die Bauämter die Bürgermeister darüber auf? Die Bauherren können dann alles rausholen und es entstehen Häuser, die eventuell so niemand wollte. Und so ganz ohne Vorgaben gehen dann auch die Handwerksarbeiten ins Ausland. Das ist eine Schande, vor allen Dingen, wenn man bedenkt, dass das Bauland in Klütz „landeseigen“ ist! Hier sollte man Flagge zeigen und zusammenhalten!

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Dass man nur Aufträge vergibt an Firmen, die den Mindestlohn zahlen, damit prahlt man in den Regierungen. Da sollte man auch dafür sorgen, dass die Arbeit im Land bleibt. Nur so kann wirtschaftliche Stagnation beendet werden und Aufschwung erfolgen!

Von Marita Kunze