Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Grevesmühlen Boltenhagens Bauhof hat Strand aufgefüllt
Mecklenburg Grevesmühlen Boltenhagens Bauhof hat Strand aufgefüllt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:41 01.03.2019
Mitarbeiter des Bauhofes in Boltenhagen beseitigen am 3. Januar die Folgen des Sturms und des Hochwassers. Im Ortsteil Redewisch war die Küstenstraße gesperrt, Autofahrer ignorierten das und behinderten die Arbeiten. Quelle: MALTE BEHNK
Anzeige
Boltenhagen

Im Klützer Winkel hatten die Stürme im Januar vor allem das Ostseebad Boltenhagen getroffen. Der Bauhof hatte an der langen Küste viel zu tun, aufzuräumen und Schäden zu beseitigen. Direkt nach dem Hochwasser musste zunächst viel Gestrüpp und Treibholz von der am 2. Januar überschwemmten Fahrbahn des Dünenwegs geräumt werden. „Direkt am Strand liegt noch etwas Holz, weil bis in den März noch mit Hochwasser zu rechnen ist“, erklärt Bauhofleiter Wilfried Nix. Seine Mitarbeiter müssen noch einen Zaun zu einem Naturschutzgebiet erneuern, der vom Hochwasser zerstört wurde und es werden auch die kleinen Drahtzäune an den Rändern der Dünen wieder aufgestellt.

Hochwasser an der Küste des Ostseebads Boltenhagen

Sturm und Hochwasser hatten hauptsächlich am Strand des Ostseebades gewütet und dabei größere Mengen Sand weggespült. „Wir haben inzwischen knapp 3000 Kubikmeter Sand wieder an den Strand gefahren. Er wurde aus dem Seegras gesiebt, das wir im vergangenen Jahr vom Strand transportiert haben. Damit haben wir einiges aufgefüllt. Weiterer Sand ist von Abbrüchen der Steilküste wieder angeschwemmt worden“, sagt Nix.

Außerdem hat die Flut etwa 100 Kunststoffplatten mitgerissen, mit denen an sandigen Strandaufgängen ein fester Boden gelegt wurde. „Ich gehe davon aus, dass der Sturm aus finanzieller Sicht einen Schaden im unteren fünfstelligen Eurobereich verursacht hat“, sagt Wilfried Nix.

Etwas östlich von Boltenhagen an der Wohlenberger Wiek sind durch den Sturm vor allem Kosten für die Beseitigung der großen Seegrasmengen angefallen. Die Gemeinde Hohenkirchen und die Stadt Klütz sind davon betroffen.

OZ-Report „Unsere Strände nach der Flut“

Wird genug getan, um die Sturmflutschäden vom Januar zu beheben? Werden die Strände in MV zur Saison rechtzeitig wiederhergestellt? Wie sieht es fast zwei Monate nach der Flut an den Küsten des Landes aus? Diese und weitere Fragen beantwortet die OZ im großen Report „Unsere Strände nach der Flut“.

Kommentar:Selbst ist die Kommune

Sturmschäden an der Küste von MV: Gemeinden fordern Hilfen

Insel Poel fordert schnellere Hilfe

Boltenhagens Bauhof hat Strand aufgefüllt

Lubmins Düne braucht dringend Sand

Nach dem Hochwasser in Zempin: „Wenn es so weiter geht, sind wir pleite“

Malte Behnk

Zwei Häuser in der Ferienanlage Weiße Wiek wechseln den Besitzer. Die Hamburger Magna Real Estate kauft das Iberotel und das Dorfhotel. Die Anlage an einem Naturschutzgebiet soll vergrößert werden, aber noch fehlen die Genehmigungen.

28.02.2019
Grevesmühlen Skifreizeit in Johanngeorgenstadt - Wenn „Fischköppe“ die Piste erobern

Seit 36 Jahren organisiert Reinhard Galda für Kinder und Jugendliche aus Grevesmühlen und Umgebung (Nordwestmecklenburg) eine Skifreizeit in Johanngeorgenstadt im Erzgebirge.

28.02.2019

Das Ensemble der „Schönbarger Späldäl“ ist mit seinem aktuellen Stück auf Tournee in Nordwestmecklenburg. Am 26. April wird in Warnkenhagen bei Kalkhorst das plattdeutsche Lustspiel aufgeführt.

28.02.2019