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Grevesmühlen Livemusik im Klützer Kult-Haus „Zum Zoll“
Mecklenburg Grevesmühlen Livemusik im Klützer Kult-Haus „Zum Zoll“
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00:00 30.03.2013
Torsten von Skrbensky schenkt hinter dem Tresen der Bierkneipe „Zur Ausspanne“ bevorzugt regionale Biersorten aus. Quelle: Dana Dolata
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Klütz

Im unteren rechten Teil des historischen Klützer Gebäudes „Zum Zoll“ ist wieder Aktivität: Die Bierkneipe „Zur Ausspanne“ schenkt Bier, Wein und Cocktails aus und bietet kleinere Gerichte für seine bis zu 30 Gäste.

Es gibt nicht nur Schwarz- und Weizenbier, sondern auch Weine und ausgewählte Cocktails wie Hugo und Aperol Spritz. Auf der kleinen, aber feinen Karte stehen Köstlichkeiten wie Argentinisches Rinderfilet mit Bandnudeln in Gorgonzolasoße, Garnelen mit Salat und Hähnchenfilet an Salat. Auch wird spontan gekocht. „Ich kann mir vorstellen, dann und wann Scampis mitzubringen und sie mit Pasta zuzubereiten“, sagt Inhaber Torsten von Skrbensky (45) aus Redewisch.

Er ist Hobbykoch, stammt nicht aus der Gastronomie, sondern aus dem Baugewerbe. Die Idee zur Bierkneipe kam ihm und einem Freund, als sie vor dem Wismarer Restaurant „Rialto“ standen und eine historische Gaststätte auf der anderen Straßenseite begutachteten. „Wenn wir 55 sind, machen wir die wieder auf“, sagte einer der beiden. Kurz darauf hörte Torsten von Skrbensky von Carsten Schmoldt, dem zusammen mit Schwester Heike Schmoldt der Zoll gehört, dass ein Teil des Hauses leer steht. „Warum nicht schon jetzt etwas tun?“, war da der Gedanke. „Die Mieten sind human“, sagt Torsten von Skrbensky.

Am 1. Februar wurde Eröffnung gefeiert. „Etwa 40 Personen waren immer da“, sagt Torsten von Skrbensky. Für die Musik sorgten Reinhard Niemeyer und Klaus Schacht, die sonst mit der Band Simple auf der Bühne stehen. Sie spielten alle Stilrichtungen, von Country bis Rock. „Es sollen noch viele weitere Abende mit Livemusik folgen“, kündigt Skrbensky an. Im Frühling und Sommer wird auch der Garten beschallt. Dort soll in den warmen Monaten auch Kaffee serviert werden. Außerdem wird Torsten Skrbensky dann nicht mehr solo hinter der Theke stehen, sondern von Helfern unterstützt.

Zurzeit führt er einen Handwerker- und Renovierungsservice. Die Doppelbelastung störe ihn nicht. „Der Name ,Zur Ausspanne‘ ist Programm: Ich erhole mich hier am Abend“, sagt er.

Dana Dolata

Am Ostersonntag laden die Inhaber zum Jubiläums-Umtrunk in ihre Buchhandlung ein.

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