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Grevesmühlen Corona-Warnampel in MV zeigt Gelb: Das gilt ab Samstag in den Landkreisen und Städten
Mecklenburg Grevesmühlen

Corona-Warnampel zeigt Gelb: Diese Regeln gelten ab Samstag in MV

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10:17 16.01.2022
Gute Nachrichten für Betreiber von Freizeiteinrichtungen und Sport-Fans: Ab Samstag können die Corona-Maßnahmen in teilen Mecklenburg-Vorpommerns gelockert werden.
Gute Nachrichten für Betreiber von Freizeiteinrichtungen und Sport-Fans: Ab Samstag können die Corona-Maßnahmen in teilen Mecklenburg-Vorpommerns gelockert werden. Quelle: Henning Kaiser/dpa
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Rostock

Ab Samstag, 15. Januar, werden im Westen Mecklenburg-Vorpommerns die Corona-Regeln entschärft. Das gilt für die Landkreise Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim sowie die Landeshauptstadt Schwerin. Weil die Stufenkarte hier fünf Tage am Stück auf Orange und Gelb stand, werden hier die Maßnahmen gelockert. Statt des „sehr hohen Risikos“ gilt nun das „hohe Risiko“.

Für die zwei Landkreise und die Landeshauptstadt heißt das, dass ab Samstag wieder die Corona-Maßnahmen der Stufe „Orange“ greifen. Kultur- und Freizeiteinrichtungen können wieder öffnen. Dazu zählen Kinos, Museen, Theater sowie Spaßbäder.

Zugang haben allerdings nur Geimpfte und Genesene. Sie müssen zusätzlich einen tagesaktuellen Test vorlegen. Das bedeutet, es gilt die 2G-plus-Regel. Dies gilt auch für Sport- und andere Außenveranstaltungen. Wer die Auffrischungsimpfung erhalten hat – also geboostert ist – muss keinen Test vorlegen.

Das Gesundheitsministerium wies jedoch darauf hin, dass die Kapazität nur maximal bis zur Hälfte ausgelastet werden darf, zudem dürfen in Innenräumen nicht mehr wie 200 und draußen nicht mehr als 1000 Personen anwesend sein.

Bei privaten Feiern außerhalb des eigenen Haushalts ist die Zahl der Teilnehmer auf 50 begrenzt und auch hier gilt die 2G-Plus-Regel. Tanzveranstaltungen in Clubs, Discos und anderen Orten können nicht stattfinden.

„Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern frühzeitig Schutzmaßnahmen und Kontaktbeschränkungen ergriffen, wie zum Beispiel die 2G-plus-Regelung in der Gastronomie oder die Untersagung von Zuschauenden bei Sport-Veranstaltungen in der Warnstufe Rot“, bewertete Gesundheitsministerin Stefanie Drese am Freitag in Schwerin die Entwicklung der Zahlen.

Dies habe verhindert, dass das Land durch die Delta-Variante noch mit voller Wucht getroffen werde, während die Omikron-Variante sich bereits flächendeckend ausgebreitet hat.

Die SPD-Ministerin mahnte jedoch zur Vorsicht: „Unsere Expertinnen und Experten sagen uns, dass die Omikron-Variante in den kommenden Wochen zu einem weiteren Anstieg der Zahl der Infizierten führt.“ Drese geht daher davon aus, dass auch die Zahl der Krankenhauseinweisungen dann wieder steigen wird.

Kontaktbeschränkungen bleiben unverändert

Von den Lockerungen unbeeinflusst bleibt die Beschränkung der privaten Zusammenkünfte. Für Geimpfte und Genesene sind Treffen nur mit maximal zehn Personen erlaubt, wobei Kinder unter 14 Jahren nicht mitgerechnet werden.

Auch die Beschränkung für Zusammenkünfte, an denen Ungeimpfte beteiligt sind, bleibt laut Gesundheitsministerium bestehen. Es dürfen sich demnach nur ein Haushalt und zwei Personen aus einem weiteren Haushalt treffen, insgesamt dürfen es zudem nicht mehr als zehn Personen sein.

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In der Hansestadt Rostock sowie in den Landkreisen Rostock, Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald sowie Vorpommern-Rügen gilt weiterhin die Stufe Rot, da die Landkreise ein höheres Infektionsgeschehen aufweisen. Auch wenn das Land insgesamt nun auf Gelb steht, können hier die Regeln nicht gelockert werden.

Von OZ/dpa