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Grevesmühlen DRK-Krankenhaus Grevesmühlen begrüßt neue Azubis
Mecklenburg Grevesmühlen DRK-Krankenhaus Grevesmühlen begrüßt neue Azubis
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14:28 30.08.2019
Das sind die neuen Azubis im DRK-Krankenhaus Grevesmühlen: (v.l.) Nathaly Ziegler (18), Jasmin Michau (17), Annalena Rahn (17), Vanessa Kothe (19), Kevin Pürschel (23), Josephine Köhler (20), Maria Iserhot (19) und Carola Holz (23). Quelle: Jana Franke
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Grevesmühlen

Vom Auto- ins Krankenhaus – so lässt sich die berufliche Laufbahn von Josephine Köhler am schnellsten beschreiben. Die 20-Jährige aus Hintersee (Vorpommern-Greifswald) erlernte nach der Schule zunächst den Beruf der Automobilkauffrau. Danach arbeitete sie ein Jahr in der Patientenverwaltung einer Klinik – und startet nun mit einer zweiten Ausbildung noch einmal durch.

Mit sieben weiteren Lehrlingen ist die junge Frau, die seit Kurzem in Wismar lebt, im Grevesmühlener DRK-Krankenhaus als Gesundheits- und Krankenpflegerin in Ausbildung begrüßt worden. Ab Dienstag liegen vier Wochen Theorie in der Berufsschule in Teterow vor ihnen. Der praktische Teil umfasst in insgesamt drei Ausbildungsjahren Einsätze in den Abteilungen Chirurgie, Orthopädie, Kardiologie, Gastroenterologie, Intensivstation, Funktionsdiagnostik und OP in Grevesmühlen sowie Außeneinsätze im Pflegeheim, in der Psychiatrie, der Kinderklinik und in der Reha.

„Es gab deutlich mehr Bewerbungen als im vergangenen Jahr“, berichtet Pflegedienstleiter Roman Grams. Mit dabei ist wie 2018 wieder nur ein männlicher Azubi. „Das stört mich absolut nicht“, sagt Kevin Pürschel. Im Grevesmühlener Krankenhaus ist der 23-Jährige kein unbekanntes Gesicht. Ein Jahr lang absolvierte der Grevesmühlener, der vor sechs Jahren aus Brandenburg in die Stadt zog, seinen Bundesfreiwilligendienst auf Station 1. „Es hat mir sehr gut gefallen, deshalb habe ich mich für eine Ausbildung in diesem Krankenhaus entscheiden“, sagt er.

Nur Gutes hörte auch Carola Holz. Die 23-Jährige hat bereits eine Ausbildung zur Verkäuferin hinter sich. Seit zehn Jahren engagiert sie sich in der freiwilligen Feuerwehr am Friedenshof in Wismar. „Mein Ziel ist es, Menschen zu helfen. Nun auch beruflich“, sagt sie.

Die erste Begegnung der Auszubildenden im DRK-Krankenhaus verlief äußerst entspannt. „Sie scheinen sich alle zu mögen, das ist wichtig“, freut sich Roman Grams. Ein halbes Jahr Probezeit haben die Neuen, von zwei Lehrlingen wird sich das Krankenhaus dann trennen. Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren zeigt, dass dann noch einmal ein bis zwei die Ausbildung vorzeitig abbrechen. „Das hat verschiedene Gründe, schulische oder sie merken, dass die Arbeit doch nicht für sie geeignet ist“, resümiert Roman Grams.

Nächstes Jahr wird ein neues Ausbildungsgesetz erwartet. „Wir überlegen, dann vielleicht zehn junge Menschen auszubilden“, so Grams. Die Chancen, nach der Lehrzeit übernommen zu werden, stehen derzeit aufgrund des Fachkräftemangels sehr gut. Von den vier Azubis, die das dritte Lehrjahr gerade hinter sich gebracht haben, werden drei im Haus bleiben.

Von Jana Franke

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