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Grevesmühlen Erschlagene Ferkel: Schweinezucht steuert nach Skandal um
Mecklenburg Grevesmühlen Erschlagene Ferkel: Schweinezucht steuert nach Skandal um
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06:39 23.07.2014
Tierquälerei im Schweinezuchtbetrieb. Die Tierschützer von Animal Rights Watch (ARIWA) veröffentlichten am 14. Juli Undercover-Material aus zehn deutschen Schweinezuchten. Die in ARD „Exclusiv im Ersten“ gezeigten Bilder beweisen, dass die illegale Tötung nicht rentabler Ferkel, indem sie auf Boden oder Buchtenwänden totgeschlagen werden, systematisch in den Betrieben erfolgt. Quelle: Ariwa
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Losten

Das Tierzucht-Gut Losten bei Wismar zieht Konsequenzen aus dem Skandal um das Erschlagen untergewichtiger Ferkel (OZ berichtete). „Ab jetzt wird bei uns kein Tier mehr per Kopfschlag getötet“, sagt Firmenchef Alwin Neteler. Ein Tierarzt werde ab sofort mit dem zuständigen Tierpfleger die neugeborenen Ferkel begutachten. Tiere ohne Überlebenschance soll der Veterinärmediziner tierschutzgerecht einschläfern.

Tierschützer hatten dem Betrieb vorgeworfen, überzählige Ferkel brutal zu entsorgen. Das Schweriner Agrarministerium hat für Donnerstag eine Krisensitzung anberaumt, auf der es um Schlussfolgerungen für die Sauenhalter im Land geht.

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OZ