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Grevesmühlen Feuerwehrleute hoffen auf bessere Bedingungen
Mecklenburg Grevesmühlen Feuerwehrleute hoffen auf bessere Bedingungen
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12:10 26.02.2018
Seit September ist Stefan Borowski (l.) neuer Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Lüdersdorf. Ihm zur Seite steht sein Stellvertreter Robert Jürgens (r.). Beide freuen sich über Candy Helle als neues Mitglied.
Seit September ist Stefan Borowski (l.) neuer Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Lüdersdorf. Ihm zur Seite steht sein Stellvertreter Robert Jürgens (r.). Beide freuen sich über Candy Helle als neues Mitglied. Quelle: Steffen Oldörp
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Lüdersdorf

Wenig Platz, keine Waschmöglichkeiten, keine Toiletten: schwierige Bedingungen für die Feuerwehrleute in Lüdersdorf (Nordwestmecklenburg). Seit Jahren hoffen sie auf ein vernünftiges Gerätehaus. Die Gemeinde plant einen Neubau in Wahrsow. Jetzt, so verkündete Bürgermeister Erhard Huzel, würde endlich eine Baugenehmigung vorliegen. Also könnten sich die Bedingungen bald endlich verbessern.

Veränderung Nummer Zwei, die bereits im September vollbracht ist: Die Ortswehr hat mit dem 36-jährigen Sven Borowski einen neuen Wehrführer. Sein Vorgänger und drei weitere Brandschützer sind seinerzeit zurückgetreten. Zur Freude des Bürgermeisters bringt das neue Oberhaupt nun wieder Ruhe in die Wehr.

Die Anzahl der Einsätze ist im vergangenen Jahr gestiegen. 2017 mussten die Blauröcke 41 Mal ausrücken – öfter als ein Jahr zuvor. Was auffällt: Das Verhältnis zwischen Bränden und technischen Hilfeeinsätzen hat sich verändert. 2017 wurden die Brandschützer 24 Mal zu Bränden gerufen. Nur 17 Mal waren die Feuerwehrleute gefordert, um Ölspuren zu beseitigen oder nach Stürmen umgefallene Bäume von Straßen zu räumen. „Ungewöhnlich“, sagt Wehrführer Stefan Borowski. „Normalerweise ist die Anzahl der technischen Hilfseinsätze höher als die der Brände.“

Bürgermeister Erhard Huzel hob hervor, dass sich die Ortswehren gut verstehen und sich aufeinander verlassen können: „Gerade tagsüber wird ja nicht eine Wehr alleine, sondern es werden gleich mehrere Ortswehren alarmiert.“ Er freue sich, dass sich die Wehren untereinander gut ergänzen. „Das ist wichtig, denn bei den Einsätzen kommt es auf eine gute Zusammenarbeit an.“ Dass dies in der Gemeinde gut klappt, davon konnte sich Lüdersdorfs Bürgermeister vor allem Anfang September 2017 bei einem Großbrand in Duvennest überzeugen, als ein Reetdach in Flammen stand. Bei einem Unwetter war dort gegen 8 Uhr morgens ein Blitz eingeschlagen. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren aus der Gemeinde Lüdersdorf konnte der Schaden in Grenzen gehalten werden.

OZ

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