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Grevesmühlen Gemeinde pocht auf Tempolimits
Mecklenburg Grevesmühlen Gemeinde pocht auf Tempolimits
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06:43 04.06.2015
Eine Geschwindigkeitsmessanlage an der Dr.-Leber-Straße in Selmsdorf (Nordwestmecklenburg) zeigt Auto- und Lastwagenfahrern an, wie schnell sie unterwegs sind.
Eine Geschwindigkeitsmessanlage an der Dr.-Leber-Straße in Selmsdorf (Nordwestmecklenburg) zeigt Auto- und Lastwagenfahrern an, wie schnell sie unterwegs sind.
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Selmsdorf

Die Gemeinde Selmsdorf (Nordwestmecklenburg) fordert einen stationären Blitzer in der Dr.-Leber-Straße und eine Reihe von Geschwindigkeitsbegrenzungen in Selmsdorf und weiteren Ortsteilen.

Über die Forderung nach einem „Starenkasten“ sagt Bernhard Stoeter (SPD), Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses: „Es wäre schön, wenn wir das erreichen würden.“

Als Alternative für die Dr.-Leber-Straße fordert Selmsdorf nach einem einstimmigen Beschluss der Gemeindevertreter „zumindest 30 km/h für Fahrzeuge über 7,5<TH>Tonnen in der Zeit von 22 Uhr bis 6 Uhr.“ Die Kommunalpolitiker argumentieren, in Mecklenburg-Vorpommern gebe es bereits Orte, in denen ganztätig eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern vorgeschrieben ist – beispielsweise auf der B 199. „Warum kann das nicht auch im Landkreis Nordwestmecklenburg möglich sein?“, fragen die Vertreter von Selmsdorf in einem Beschluss, laut dem das Amt Schönberger Land gebeten wird, die Umsetzung von Tempolimits in mehreren Ortsteilen zu prüfen und bei den zuständigen Stellen zu beantragen.

Dabei will Selmsdorf auch die Daten nutzen, die Geschwindigkeitsmesstafeln liefern. Eine neue Auswertung wird es nach Auskunft des Bürgermeisters Marcus Kreft (SPD) am 15. Juni geben. Kreft sagt: „Wir wollen sie gerne mit an den Landkreis schicken, damit sie in die Bewertung miteinfließt.“



Jürgen Lenz