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Grevesmühlen Busunternehmer: „Die Leute wollen wieder verreisen.“
Mecklenburg Grevesmühlen Busunternehmer: „Die Leute wollen wieder verreisen.“
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15:33 08.11.2019
Thomas Krohn, 56 Grevesmühlen Quelle: Michael Prochnow
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Grevesmühlen

Die Grevesmühlener haben ihre Reiselust wiederentdeckt. „Die Nachfrage, vor allem nach Tagesfahrten, ist größer geworden“, sagt Thomas Krohn. Der 56-Jährige betreibt seit vielen Jahren in Grevesmühlen eine Fahrschule und seit geraumer Zeit auch ein Busunternehmen. Aktuell stehen zwei große Reisebusse, zwei kleinere Busse sowie drei Linienbusse, mit denen seine Fahrer für Nahbus unterwegs sind, auf dem Hof in der Jahnstraße. Wenn sie denn nicht gerade in Deutschland und Europa unterwegs sind. In dieser Woche ist der neue Katalog erschienen, in denen Thomas Krohn die Reisen für das kommende Jahr auflistet. Am kommenden Sonntag, 10. November, wird er damit auf der Regionalmesse in der Mehrzweckhalle am Ploggenseering stehen. „Musical, Polenmarkt, Ohnsorg-Theater, Ausflüge in die Umgebung und auch mehrtägige Reisen. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen wieder mehr Lust zum Reisen haben, die Nachfrage jedenfalls steigt“, sagt der Unternehmer. Seit 2017 verzeichnet er ein stetiges Wachstum, was das Reisegeschäft anbelangt.

Busfahrer Florian Steinkamp (, rechts28) startete im Sommer eine Ausbildung zum Ausbilder. Quelle: GVM

Mit der Nachfrage steigt allerdings auch der Aufwand, den der Grevesmühlener betreiben muss. Der Fuhrpark muss gewartet und regelmäßig erneuert werden. Das größte Problem allerdings sind die Fachkräfte. Zehn festangestellte Mitarbeiter und drei Teilzeitkräfte beschäftigt Thomas Krohn im Busunternehmen und der Fahrschule. „Und obwohl ich selbst Fahrlehrer ausbilde, wird es immer schwieriger, geeignete Leute zu finden. Das gilt auch für die Busfahrer. Natürlich ist es schön, wenn man jeden Tag um 16 Uhr Feierabend hat, das ist als Busfahrer natürlich anders.“ Die unregelmäßigen Arbeitszeiten sieht er als einen Faktor an, weshalb die Suche nach Fachkräften zum immer größeren Problem wird.

Daher, so Krohn, sei es wichtig, dass das Unternehmen auf gesunden Füßen stehe und langsam wachse. „Wir sind auf dem Gelände in der Jahnstraße natürlich noch nicht fertig, was die Gebäude und die Flächen anbetrifft. Aber das gehe ich erst an, wenn alles andere läuft. Das hat Zeit. Entscheidend ist, dass die Firma vernünftig funktioniert.“

Dritter Platz beim Brandungsangeln in Dänemark

Apropos läuft: Thomas Krohn hat in dieser Woche bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft im Brandungsangeln in Dänemark den dritten Platz belegt. Im Feld der 21 Teilnehmer landete er mit sieben Fischen, die er innerhalb von zwei Tagen sowohl vom Boot als auch vom Strand aus fing, auf dem Podium. „Auf dem Boot lief es nicht so gut, aber dafür hat das Brandungsangeln von Land gut funktioniert, ich bin zufrieden“, so das Fazit des leidenschaftlichen Anglers (Ortsgruppe IV in Grevesmühlen). Zu dem Wettkampf sind Angler aus ganz Europa zugelassen, die EFSA als Ausrichter des Wettkampfes ist eine Vereinigung der europäischen Brandungsangler.

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Von Michael Prochnow

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