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Grevesmühlen Großer Applaus für „Eine Sommerreise“
Mecklenburg Grevesmühlen Großer Applaus für „Eine Sommerreise“
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16:07 11.08.2019
Barbara Vlachou und Dorothee Marecki spielten den Dialog von Romeo und Julia. Im Park des Kulturguts Dönkendorf wurde das Musiktheater "Eine Sommerreise" aufgeführt. Quelle: Malte Behnk
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Dönkendorf

 Stehender Applaus von etwa 300 Zuhörern belohnte die Musiker, Sänger und Schauspieler des 20. Musiktheaters im Park des Kulturguts in Dönkendorf nach einer etwa zweistündigen Aufführung. Monika von Westernhagen hatte mit „Eine Sommerreise“ eine Mischung der Musikstile von mittelalterlichen Liedern über die Klassik und asiatische Kompositionen bis zu den Beatles inszeniert, bei der immer wieder auf Stücke der vergangenen zwei Jahrzehnte zurückgeblickt wurde.

„Auch wenn man das eine oder andere schon gehört hat, ist es nicht langweilig. Diese Art von Musik berieselt einen schließlich nicht jeden Tag“, sagte Volker Jakobs aus Neuenhagen, der schon mehrere Musiktheater besucht hat. „Ich habe eher schöne Erinnerungen, wenn ich Stücke wiederkenne.“

In der Bildergalerie zeigen wir viele Impressionen des Stücks:

Monika von Westernhagen hat in Dönkendorf am 10. August 2019 „Eine Sommerreise“ durch die Zeit und durch verschiedene Musikstile inszeniert. Etwa 300 Gäste waren begeistert.

Ebenso begeistert war auch Christian Kaiser, der in der Rolle eines Erzählers mit verschiedenen Rezitationen durch das Stück geführt hatte. „Es ist eine ganz tolle Atmosphäre hier im Park. Es passt einfach alles zusammen, selbst vom Wetter“, sagte der Schauspieler, der schon viele Open-Air-Veranstaltungen miterlebt hat.

Regenschauer in der Programmpause

Tatsächlich hielt sich das Wetter fast an das vorgegebene Programm. Pünktlich vor Beginn des Musiktheaters hatte es aufgehört zu regnen. Allerdings ging dann in der Pause, als sich das Publikum gerade Getränke und einen Imbiss vom Förderverein des Kulturguts besorgt hatte, ein Regenschauer nieder. Mit Beginn des zweiten Programmteils strahlte wieder die Abendsonne.

Während der Programmpause ging ein Regenschauer nieder. Die Gäste flüchteten sich unter das große Schleppdach des Parks. Quelle: Malte Behnk

Zur Musik verschiedener Epochen zeigten die Schauspielerinnen Barbara Vlachou und Dorothee Marecki Szenen aus antiken Stücken wie Medea von Euripides, aus Shakespeares „Romeo und Julia“ bis zu Marianna Salzmanns „Schwimmen lernen“, in dem sich Feli in Lil verliebt und die beiden als gleichgeschlechtliches Paar auswandern wollen.

Finale des 20. Musiktheaters im Park . Quelle: Malte Behnk

Wie die Zeit Musik und Inhalte im Stück bestimmte, veränderte sich im Hintergrund stetig das Bühnenbild. Statisten wie Emily Steiner und Iris Braun ließen im ersten Programmteil stetig Sand in eine Schale rinnen. Friederike und Luise von Westernhagen bemalten Steine eines Kreises, so dass sie zu einem Ziffernblatt wurden. Im zweiten Programmteil hatten die Zwillinge die Fäden der Zeit in der Hand, die zwischen den Toren der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft versponnen wurden.

Luise (l.) und Friederike (r.) von Westernhagen (23) waren an allen Musiktheater-inszenierungen ihrer Eltern in Dönkendorf beteiligt. Quelle: Malte Behnk

Die Töchter von Monika von Westernhagen sind am Musiktheater im Park beteiligt, seit ihre Mutter und der verstorbene Vater Thilo von Westernhagen die Idee dazu hatten. „Das erste Mal waren wir bei Jorinde und Joringel dabei. Da waren wir eine Blume“, sagte Friederike von Westernhagen. Bei der Inszenierung im Jahr 2000 waren die Zwillinge vier Jahre alt. „Seitdem waren wir jedes Jahr dabei“, sagte Luise von Westernhagen. „Anfangs sind wir nur über die Bühne gelaufen oder haben mit den Tänzern getanzt“, sagte Friederike. „Dann wurden die Rollen anspruchsvoller. Seit drei oder vier Jahren machen wir auch bei der Regie mit und bringen eigene Ideen mit ein.“

Auch wenn sie jetzt in Hamburg und Bremen studieren, wollen Luise und Friederike von Westernhagen weiter am Musiktheater mitarbeiten und sich immer mehr mit einbringen.

Von Malte Behnk

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