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Grevesmühlen Hier spielt die Musik: Band probt in früherem Museum
Mecklenburg Grevesmühlen Hier spielt die Musik: Band probt in früherem Museum
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00:00 20.09.2018
Das ehemalige Museum am Kirchplatz in Schönberg wird größtenteils nicht mehr genutzt. Das Gebäude war ursprünglich eine Mädchenschule.
Schönberg

Swing-Melodien schallen über den Kirchplatz in Schönberg. Sie kommen aus einem roten Backsteingebäude, in dem bis zum 19. September 2015 das Volkskundemuseum untergebracht war. Hier probt jetzt die Cross Jazz Company. Die Musiker aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Hamburg bringen wieder Leben und gute Stimmung ins Haus. Am kommenden Sonnabend, dem 22. September, laden sie jeden, der möchte, zum Musikhören, Kennenlernen und Klönen ein. Beginn: um 18 Uhr im Probenraum der Band. Es ist der grüne Saal im Erdgeschoss links.

Cross Jazz Company lädt zum Kennenlernen ein – Sie pflegt Gemeinschaft und Kultur

Ambitionierte Hobbymusiker mit Beruf und Familie

Freude an der Musik bringt Frauen und Männer zum Spielen in der Cross Jazz Company. Die Bandmitglieder sind ambitionierte Hobbymusiker mit Beruf und Familie – und offen für neue, ebenso leidenschaftliche und erfahrene Mitspieler.

Kontakt: admin@cross-

jazz-company

„Es wird kein Konzert im üblichen Sinne“, erläutert Robert Molitor. Der 54-Jährige aus Bad Kleinen spielt in der Cross Jazz Company E-Bass und engagiert sich als Vorsitzender einer Gemeinschaft, die sich nach der Gründung 2010 „Musikverein Grevesmühlen“ nannte. In Kürze bekommt sie den Vereinsnamen „Cross Jazz Company.“

14 Musiker spielen in der Band. Die meisten sind zwischen 30 und 50 Jahre alt. „Die jüngste ist 17“, erläutert Melanie Othmer. Die 41-Jährige spielt in der Cross Jazz Band Trompete. Was die Schönbergerin mit allen anderen Mitgliedern der Band verbindet, ist die Begeisterung für Swing, Latin, Soul und Rock. Was sonst macht die Cross Jazz Company aus? Robert Molitor antwortet: „Die Vielfalt der Musik, das Gruppengefühl, die schöne zwischenmenschliche Stimmung.“ Die 32-jährige Trompetenspielerin Kirsten Burmeister nennt eine weitere Besonderheit der Band. Die Wismarerin erklärt: „Wir können selbst gemeinschaftlich entscheiden, was wir spielen und wo wir spielen.“ Finanzielle Zwänge für Auftritte gibt es nicht.

Unlängst spielte die Cross Jazz Company auf dem Museumsfest in Schönberg. Das passt zu ihrem Wunsch, das kulturelle Leben in der Region zu bereichern. Am kommenden Sonnabend gibt sie kein abendfüllendes Konzert. Dazu sind die Räume im ehemaligen Museum auch nicht geeignet. Robert Molitor erklärt: „Wir denken eher an ein lockeres Vorstellen – natürlich auch mit Musik. Wir werden unser Repertoire spielen.“ Das Anliegen der Cross Jazz Company ist, sich in Schönberg einmal etwas persönlicher vorzustellen. Der Vorsitzende des Vereins sagt: „Wenn man sich hier ins soziale Leben einbringen kann, machen wir es gerne.“

Die 14 Musiker sind froh, dass sie den Raum im früheren Museum bekommen haben. Der E-Bassist sagt: „Es ist für uns so etwas wie ein zweites Wohnzimmer.“ Damit es das werden konnte, renovierten die Musiker den Saal. Mittlerweile haben sie sich nach Melanie Othmers Auskunft gut eingelebt. Sie können sich auch vorstellen, beim nächsten Oldtimertreffen in Schönberg zu spielen. Fürs Stadtfest im kommenden Jahr haben sie bereits eine Anfrage.

Jürgen Lenz

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