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Grevesmühlen Höchste Schülerzahl seit Jahren
Mecklenburg Grevesmühlen Höchste Schülerzahl seit Jahren
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00:00 20.08.2018
Die neuen Grundschüler, ihre Eltern, Freunde und Verwandte hatten sich in der Kalkhorster Sporthalle versammelt. Quelle: Fotos: Malte Behnk
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Kalkhorst

Es ist geschafft: An etwa 20 Grundschulen in Nordwestmecklenburg wurden am Sonnabend die Erstklässler eingeschult.

Mit den neuen Erstklässlern sind jetzt 72 Kinder an der Grundschule Kalkhorst

20 Jungen und Mädchen sind ganz neu in der Grundschule in Kalkhorst. „Damit habe ich jetzt die größte Klasse der Schule“, sagte Inga Kottke, die die Leitung der ersten Klasse übernimmt.

Schulleiterin Andrea Thomsen ging noch etwas weiter. „Wir hatten noch nie so viele Schüler wie jetzt“, sagte sie. „In vier Klassen sind jetzt 72 Schüler.“ Bislang habe die Gesamtzahl immer um die 60 Kinder gelegen. Durch neue Baugebiete in der Gemeinde und Zuzüge entwickele sich die kleine Grundschule aber gut.

Die 20 neuen Erstklässler waren mit ihren Eltern, zum Teil auch mit Großeltern und Geschwistern, zur Einschulung gekommen, sodass die Sporthalle gut gefüllt war. Sie erlebten nach der Begrüßung ein Theaterstück der Zweitklässler. Dabei ging es um ein Mädchen, das lieber den Sommer im Wald genießen will als in die Schule zu gehen. Doch sie stellt schnell fest, dass sie lesen, schreiben und auch rechnen können möchte. Also befolgte sie den Rat der Tiere und geht zur Schule.

Auch für Kalkhorsts ABC-Schützen stand schon eine erste Unterrichtsstunde auf dem Plan. „Wir haben zusammen gesungen, ich habe ihnen die Klassenmaskottchen Rudi und Mimi vorgestellt“, sagte Klassenlehrerin Inga Kottke und zeigte einen Raben und eine Katze aus Stoff, die beim Rechnen und beim Lesen helfen sollen. „Wir haben über Regeln gesprochen, dass man nicht dazwischenreden darf, und wie am besten der Ranzen gepackt wird“, berichtete Kottke. Um den Ranzen zu füllen, hatten die Kinder ihre Lehrbücher erhalten.

Schon bei der Begrüßung in der Turnhalle hatte Andrea Thomsen die Kinder gefragt, was alles in einen Schulranzen gehört. Die neuen Erstklässler wussten schon, dass Spielzeug oder ein Schlafkissen nicht eingepackt werden, die Federmappe und eine Brotdose aber wichtig sind.

„Wir sind eine sehr familiäre Schule“, sagte Andrea Thomsen. „Manche Eltern, die ihre Kinder heute bringen, kenne ich noch als Schüler. Ebenso kennt man von den meisten Kindern auch die Großeltern und hat gute Kontakte.“ Hinzu kommt, dass die meisten Kinder den Schulstandort schon kennen – in dem Gebäude befinden sich auch die Kalkhorster Kita und der Hort. Sowohl für die vier festen Lehrerinnen und eine Religionslehrerin als auch für die Kinder sei es sehr gut, dass die Klassen der Grundschule so klein sind. So könne auf jedes Kind individuell eingegangen werden.

Häufig verlassen die Lehrer mit den Kindern auch das Schulgelände. „Wir gehen oft in den Wald, besuchen Bauernhöfe oder machen einen Ausflug zum Strand“, erklärt Andrea Thomsen. Dazu kooperiert die Schule mit Landwirten oder der Naturstation in Groß Schwansee.

Malte Behnk

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