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Grevesmühlen Ingenieure raten vom Buhnenbau im Ostseebad ab
Mecklenburg Grevesmühlen Ingenieure raten vom Buhnenbau im Ostseebad ab
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14:21 27.06.2018
Vor der Steilküste und vorm Strand in Redewisch (OT von Boltenhagen) dienen Buhnen dem Küstenschutz und der Sandgewinnung. Weitere Buhnen vor dem Auslauf des Klützer Baches wären nicht sinnvoll und würden den Hauptstrand schädigen. Quelle: Malte Behnk
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Boltenhagen

Das Ostseebad Boltenhagen im Landkreis Nordwestmecklenburg sollte keine weiteren Buhnen am Auslauf des Klützer Baches im Ortsteil Redewisch bauen lassen, um damit das Wegspülen des Strandes zu verhindern. Ingenieure haben erklärt, dass an der Stelle so kein Land gewonnen werden kann. Vielmehr würde es zu Schäden und Abtragungen am Hauptstrand bei der Seebrücke führen.

Die Gemeindevertretung wollte prüfen lassen, ob mit Buhnen das Wegspülen des Sandes vom Strand verhindert werden könnte, nachdem er 2013 aufwendig aufgespült worden war.

Der Bau von fünf Buhnen würde zudem etwa 1,7 Millionen Euro kosten. Es sei nicht zu vertreten, das Vorhaben weiter zu verfolgen, wurde im Kurbetriebsausschuss gesagt. Eine Entscheidung fällt aber die Gemeindevertretung

Behnk Malte