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Grevesmühlen Ministerpräsident besuchte Sana Hanse-Klinikum
Mecklenburg Grevesmühlen Ministerpräsident besuchte Sana Hanse-Klinikum
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00:00 09.05.2014
Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) beim Rundgang. Hier im Herzkatheterlabor im Gespräch mit Chefarzt René Keller. Quelle: Ina Schwarz
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Wismar

Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) war gestern in der Hansestadt Wismar zu Gast. Auf Empfehlung des Landtagsabgeordneten Tilo Gundlack (SPD) besuchte er hier das Sana Hanse-Klinikum am Friedenshof.

„Wir sind ein Haus der Schwerpunktversorgung mit 13 medizinischen Fachabteilungen“, so René Keller. Während eines Rundgangs, bei dem auch Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) und Bürgerschaftskandidaten zugegen waren, erläuterte der Chefarzt und Ärztliche Direktor die Strukturen des Hauses. „Pro Jahr werden rund 45 000 Patienten ambulant und stationär durch unsere Team behandelt“, so Keller. „Die Klinik verfügt über 557 Betten, einschließlich der Tagesklinik.“ Ein Thema der kurzen Gespräche war die Kooperation mit niedergelassenen Ärzten. Geschäftsführer Michael Jürgensen ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen, mit einem politischen Vorurteil aufzuräumen. Dem Ministerpräsidenten gab er mit auf den Weg: „Es ist ein Trugschluss, dass eine Öffnung der Krankenhäuser die Defizite in der allgemeinen ärztlichen Versorgung kompensieren kann. Da werden lediglich Aufgaben verschoben.“

Jürgensen brachte das Beispiel der Notaufnahme, dem Kernstück des Klinikums: „Da Patienten oft monatelang auf Termine beim Facharzt warten müssen, haben sie Strategien entwickelt, um sich über den Weg der Notaufnahme schnellen Zugang zu fachlicher Hilfe zu holen.“ Erwin Sellering interessierte sich weiter für das Miteinander mit der Kassenärztlichen Vereinigung und fragte, warum es trotz eines Ausbildungsstandes, der im Land noch nie so hoch war, noch immer Ärztemangel gäbe? Darauf René Keller: „Tatsächlich haben wir viel Nachwuchs an nichtärztliche Bereiche verloren.“ Außerdem habe das europäische Arbeitszeitgesetz Auswirkungen auf den Alltag der Mediziner, erläuterte der Chefarzt.

Das Sana Hanse-Klinikum ist dennoch momentan in der glücklichen Lage, mehr Bewerbungen von jungen Absolventen zu bekommen als sie einstellen können. „Das liegt sicher auch am attraktiven Standort“, so Keller.



Ina Schwarz

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