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Grevesmühlen Miteinander statt gegeneinander
Mecklenburg Grevesmühlen Miteinander statt gegeneinander
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06:18 19.06.2015
„Frankreich“ gegen „Belgien“: Behinderte und nichtbehinderte Sportler spielten auf dem 3. Inklusiven Sportfest auf dem Tannenberg-Sportplatz in Grevesmühlen das WM-Sommermärchen 2014 nach.
„Frankreich“ gegen „Belgien“: Behinderte und nichtbehinderte Sportler spielten auf dem 3. Inklusiven Sportfest auf dem Tannenberg-Sportplatz in Grevesmühlen das WM-Sommermärchen 2014 nach. Quelle: Annett Meinke
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Grevesmühlen

Heute fand es bereits zum dritten Mal in Grevesmühlen statt - das Inklusive Sportfest. Behinderte und nichtbehinderte Sportler begegneten sich und trieben miteinander Sport.

Am deutlichsten wurde der Gedanke der sportlichen Inklusion beim Fußballspiel mit gemischten Mannschaften. Fußballer aus den Werkstätten der Diakonie des nördlichen Mecklenburgs, dem Gadebuscher und dem Grevesmühlener Gymnasium und der „Schule am Wasserturm“ kickten miteinander in einem Wettbewerb, der allen Spielern ganz offensichtlich weltmeisterlichen Spaß bereitete. In Mannschaften, die sich Ländernamen gaben, wurde das Fußball-Sommermärchen von 2014 noch einmal nachgespielt.

Die Sportler erprobten sich zudem im Bogenschießen, Wasserballwurf, Hindernis-Parcours-Fahren im Rollstuhl, beim Staffellauf und im Weitsprung.

Zu den Ehrengästen auf dem Sportplatz am Tannenberg zählten unter anderem Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Birgit Hesse (SPD), Kerstin Weiss (SPD),Landrätin Nordwestmecklenburgs und die Paralympics-Medaillengewinnerin und Judoka-Behindertensportlerin Ramona Brussig mit ihrem Trainer Uwe Juch vom PSV Schwerin.

Organisatoren, Unterstützer, Gäste und Sportler einte die Vision von einer Gesellschaft, in der das Miteinander wichtiger ist als das Gegeneinander.



Annett Meinke