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Grevesmühlen Neues Kita-Gesetz: Grevesmühlen spart 326 000 Euro in 2020
Mecklenburg Grevesmühlen

Neues Kita-Gesetz: So wirk es sich auf die Kommunen aus

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14:58 24.01.2020
Kita und Hort am Lustgarten in Grevesmühlen Quelle: Michael Prochnow
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Grevesmühlen

Gute Nachrichten gab es zum Jahreswechsel für alle Eltern, deren Kinder in Mecklenburg-Vorpommern in der Kita, bei einer Tagesmutter oder im Hort betreut werden. Durch das neue Kita-Gesetz fallen die Gebühren für die Eltern weg, so pro Jahr pro Kind rund 3000 Euro sparen. Auch einige Kommunen müssen durch die Neuregelung weniger Geld für die Kinderbetreuung aufbringen, andere hingegen zahlen mehr. Seit dem 1. Januar teilen sich das Land und der Kreis die Kosten für einen Kitaplatz, die Kommunen zahlen einen Festbetrag, unabhängig von den jeweiligen Platzkosten. Für 2020 sind das genau 149,33 Euro, für 2021 sind rund 150 Euro angesetzt. Im Amt Grevesmühlen profitieren die meisten Gemeinden von dem Gesetz. Warnow, Bernstorf und Gägelow hingegen müssen mehr bezahlen.

Und so sieht es in den einzelnen Kommunen aus:

Grevesmühlen spart für das Jahr 2020 rund 326 000 Euro an Gebühren für die Kinderbetreuung ein. 428 Jungen und Mädchen aus der Stadt und den Ortsteilen werden derzeit in der Kita und im Hort betreut. Statt wie noch 2019 fast 1,1 Millionen Euro muss die Stadt nun 766 958 Euro aufbringen. Die Gemeinde Stepenitztal, die für 118 Kinder ihren Anteil aufbringen muss, spart immerhin 14 239 Euro für das laufende Jahr ein bei einer Gesamtsumme von 211 451 Euro. Warnow, 56 Jungen und Mädchen aus der Gemeinde und den Ortsteilen werden betreut, hat Mehrkosten von rund 2300 Euro im Haushalt für 2020 eingeplant (Gesamtsumme rund 100 000 Euro). Bernstorf (21 Kinder) muss bei einer Gesamtsumme von 37 631 Euro für das aktuelle Jahr etwa 3000 Euro mehr zahlen.

In Gägelow allerdings haben sich die Kosten drastisch erhöht, 361 975 Euro kommen bei insgesamt 202 Kindern zusammen, die in der zahlenmäßig größten Gemeinde des Amtes registriert sind. Aufs Jahr gerechnet sind das rund 66 000 Euro mehr als noch 2019. Der Grund ist einfach, Gägelow hatte vergleichsweise niedrige Gemeindeanteile für die verschiedenen Einrichtungen im Bereich Wismar zu zahlen, die haben sich teilweise durch den Festbetrag von 149,33 Euro deutlich erhöht.

Upahl hingegen mit seinen 142 Kindern muss insgesamt 254 344 Euro aufbringen, das sind etwa 93 000 weniger als im Vorjahr. Rüting (39 Kinder, rund 70 000 Euro Gesamtkosten) muss 31 000 Euro weniger zahlen und die Gemeinde Roggenstorf (50 Kinder, 89 598 Euro) hat 15 000 Euro mehr in der Kasse, Testorf-Steinfort (45 Kinder, 80 000 Euro) spart etwa 11 000 Euro.

Von Michael Prochnow

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