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Grevesmühlen Pflege: Stützpunkte bleiben erhalten
Mecklenburg Grevesmühlen Pflege: Stützpunkte bleiben erhalten
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02:28 29.04.2014
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Grevesmühlen

Die Pflegestützpunkte in Grevesmühlen und Wismar sind gut gestartet. In den ersten zwölf Monaten haben die von Kranken- und Pflegekassen, Land und Landkreis getragenen Beratungsstellen etwa 1400 Menschen in Nordwestmecklenburg geholfen. „Schwerpunkte waren eindeutig Fragen zu Sozialleistungen und zu Wohnraum für pflegebedürftige jüngere Menschen“, erklärt Stefanie Herrmann vom Pflegestützpunkt Wismar. Die Mitglieder des Sozialausschusses des Landkreises Nordwestmecklenburg geben nun dem Kreistag die Empfehlung, dass beide Beratungsstellen über den 31.

Dezember dieses Jahres hinaus erhalten bleiben sollen.

Ein Jahr sei zu kurz, um eine abschließende Bewertung vornehmen zu können, hatte die Ausschussvorsitzende Luise Krüger (Linke) erklärt. Daher begrüßte sie den Vorschlag der Verwaltung, die Arbeit in den Beratungsstellen 2016 erneut zu begutachten. Ausschussmitglied Renate Lüders (Linke) betonte, die Zahlen würden für sich sprechen. Sie nannte die Pflegestützpunkte „eine Erfolgsstory“. Und Renate Menzel (SPD) erklärte, dass sich die Arbeit sehr solide entwickelt habe.

Grevesmühlen würde den westlichen und Wismar den östlichen Teil des Landkreises schon recht gut abdecken, so Kerstin Weiss, stellvertretende Landrätin und Leiterin des Fachbereichs Jugend, Soziales, Bildung und Gesundheit. Einen weißen Fleck gibt es aber noch: den Bereich des Altkreises Gadebusch. Das soll sich ändern. Durch den Pflegestützpunkt Grevesmühlen sollen ab dem 8. Mai einmal wöchentlich Außensprechstunden in Gadebusch durchgeführt werden. „Das ist eine Erweiterung des Angebots, ohne dass dort gleich eine komplette Beratungsstelle eingerichtet werden muss“, sagte Kerstin Weiss.

Die Finanzierung wird in diesem und im nächsten Jahr zu 70 Prozent vom Land übernommen. So sieht es der doppelte Landeshaushalt vor. „Was 2016 sein wird, wissen wir noch nicht“, beantwortete die Fachbereichsleiterin eine entsprechende Frage von Ausschussmitglied Daniel Bohl (FDP). Sollte das Land sich zurückziehen, könnte der Landkreis das ebenfalls. „Speziell für diesen Fall haben wir eine Ausstiegsklausel im Vertrag mit den Pflegestützpunkten“, erklärte Kerstin Weiss.

Der Pflegestützpunkt in Grevesmühlen: Malzfabrik, Börzower Weg 3. ☎ 0 38 81/30 40 50 80 und -81. Öffnungszeiten: dienstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 18 Uhr.



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