Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Grevesmühlen Termin auf dem Acker ins Wasser gefallen
Mecklenburg Grevesmühlen Termin auf dem Acker ins Wasser gefallen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 23.05.2013
Schönberg

Wenigstens eine Berufsgruppe kann sich übers feucht-kühle Wetter in diesen Tagen freuen: die Landwirte. Die Chancen stehen gut, dass sich eine Bauernregel bewahrheitet, die da heißt: „Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun‘ und Fass.“ Bisher sind die Landwirte in Nordwestmecklenburg zufrieden. „Alles gut“ sagte gestern Klaus Pritschau, einer von zwei Geschäftsführern des Maurinehofes in Schönberg. Der 44-jährige Landwirt begrüßte 18 Kollegen, die zur ersten Feldbesichtigung des Kreisbauernverbands Nordwestmecklenburg in diesem Jahr gekommen waren. Die Landwirte waren sich schnell einig: Anstatt bei strömendem Regen auf die Felder zu fahren, folgen wir lieber der Einladung zum Kuchenessen und Kaffeetrinken im Maurinehof. Uwe Harder, Vorstandsmitglied des Kreisbauernverbands, sagte mit Bedauern: „Für das Wetter heute kann niemand was.“ Die Landwirte holen die Feldbesichtigung an einem anderen Tag nach. Treffpunkt wird wieder der Maurinehof sein.

„Erfahrungen vor Ort im Bestand auszutauschen, ist wichtig“, sagt Dietrich Pritschau (52), der den Betrieb mit seinem Bruder führt. Der Maurinehof baut Raps, Weizen, Gersten, Roggen, Ackergras, Zuckerrüben und Mais an. Wie ist der Zustand des Getreides? Klaus Pritschau antwortet: „In meinen Augen ist alles in Ordnung.“ Das Getreide sei gesund. Haben die Pflanzen den Rückstand wettgemacht, in den sie durch den langen Winter gekommen sind? Thomas Claussen (57), Landwirt in Petersberg, antwortet: „Der Rückstand ist fast aufgeholt.“ Er sei von drei Wochen zu Beginn des Frühjahres auf etwa eine Woche geschmolzen. Die Frostschäden sind minimal.

Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) meldete in der vorigen Woche: „Die Kulturen zeigen sich generell in einem robusten Zustand, zu dem insbesondere das kühle, regnerische Wetter in den letzten Tagen beigetragen hat.“ Der DRV gehe von einer durchschnittlichen Getreideernte leicht über dem Vorjahresniveau aus: 45,5 Millionen Tonnen. Auf Zahlen würde sich Thomas Claussen nicht festlegen.

Bis zur Ernte ist noch einige Zeit hin. „Gezählt wird am Schluss.“

Jürgen Lenz

Mit viel Liebe zum Detail wird derzeit die alte Molkerei in Klütz wieder lebendig. Offenbar ist das Engagement nicht unentdeckt geblieben. Denn plötzlich ist der alte Kuhkopf wieder aufgetaucht.

23.05.2013

Den Absprung schaffen

23.05.2013

Klützer Schule Boltenhagen — Der DRK-Blutspendedienst Mecklenburg-Vorpommern bietet am Dienstag, dem 28. Mai, einen Blutspendetermin in der Regionalen Schule in der Klützer Straße 11 in Boltenhagen an.

23.05.2013