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Grevesmühlen So leben die Menschen im Diamant-Wohnpark Grevesmühlen
Mecklenburg Grevesmühlen So leben die Menschen im Diamant-Wohnpark Grevesmühlen
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08:17 09.07.2019
Die Gebäude des Wohnparks Diamant in Grevesmühlen, im Vordergrund die beiden Gebäude für die Pflegeeinrichtung Moll, im Hintergrund die Wohngebäude. Quelle: Michael Prochnow
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Grevesmühlen

 Dass die Hitze erst einmal verschwunden ist, ist Erika Zeuke (80) recht. Anfang Juni erst ist sie nach Grevesmühlen gezogen, gemeinsam mit ihrem Mann (78) – in eine der Wohnungen des Diamant-Wohnparks hinter dem ehemaligen Amtsgericht, die seit Februar bezugsfertig sind.

Nach und nach ziehen immer mehr Mieter in den Diamant-Wohnpark in Grevesmühlen. Quelle: Annett Meinke

Bereits vor 14 Jahren ist die ehemalige Anwaltsgehilfin mit ihrem Mann aus Wolfsburg nach Mecklenburg gekommen und zunächst nach Schwerin gezogen. Warum jetzt Grevesmühlen? „Unsere Tochter lebt hier. Mein Mann und ich werden immer älter, mit dem Laufen klappt es auch nicht mehr so gut. Deshalb hat sie nach einer Wohnung hier in ihrer Nähe gesucht und als sie von dem Diamant-Wohnpark hörte, war das genau das Richtige“, berichtet Erika Zeuke.

Nah bei der Ostsee und der Familie

Erika Zeuke (80) ist mit ihrem Mann (78) im Juni 2019 in den Diamant-Wohnpark in eine der Eigentumswohnungen gezogen. Sie lebte vorher in Schwerin 14 Jahre, kam ursprünglich aus Wolfsburg. Quelle: GVM

Auf diese Weise ist Familie Zeuke nun nicht nur nah an der Ostsee, sondern auch nah bei Kindern und Enkeln, – was für Letztere ziemlich praktisch ist, die Oma und Opa jederzeit besuchen können. Unter anderem jetzt, wo Ferienzeit ist und der Urlaub mit den Eltern erst noch stattfindet. Da passen Oma und Opa auf Eric und seinen Zwillingsbruder (9) auf.

Dass es eine Eisdiele an der nahen Bürgerwiese gibt, wissen Eric und sein Bruder natürlich längst. Dass es eben dort zudem genügend Spielmöglichkeiten und Bewegungsangebote auf dem Mehrgenerationen-Spielplatz gibt, sogar für Oma und Opa, ist ebenfalls ein Pluspunkt für Grevesmühlen und den Standort des Wohnparks.

Eric und seine Omi unterwegs im Wohnpark. Quelle: Annett Meinke

Demnächst, berichtet Erika Zeuke, werde es noch mehr Familienzuwachs im Diamant-Wohnpark geben. „Meine Schwägerin, die ganz alleine ist, zieht auch bald hierher zu uns in die Wohnanlage, ins Appartementhaus gleich nebenan. Sie kommt aus Bonn.“ Sie freue sich darüber ganz besonders, sagt sie dann augenzwinkernd. Weil es dann auch eine Frau in der Nähe gäbe, mit der sie „ein bisschen was unternehmen kann, wenn mein Mann nicht mag“ – gemeinsam einkaufen, mal einen Kaffee im Grevesmühlener Stadtzentrum trinken.

Ein paar Wohnungen gibt es noch

Hinsichtlich des voranschreitenden Alters, sagt Erika Zeuke, können sie und ihr Mann nun auch ganz entspannt abwarten, was es noch bringen mag. Schließlich ist der Pflegedienst Thomas Moll in den beiden Gebäuden des Wohnparks, die direkt an der Karl-Marx-Straße liegen, präsent, betreibt dort das betreute Wohnen mit insgesamt 57 Plätzen in den Wohngruppen, dazu noch eine komplette Etage mit 18 Plätzen für die Tagespflege.

Das Konzept der Wohnanlage, berichtet Investor Reinhold Dierkes, gehe genau deshalb auf. Waren es zur Eröffnung Anfang des Jahres noch 22 Wohnungen, die zum Verkauf standen, sind es inzwischen, so Dierkes „nur noch acht“.

Diamant-Wohnpark Grevesmühlen

Ältere Paare schätzten besonders die Möglichkeit, den Partner, sollte er einmal pflegebedürftig werden, entweder vom Pflegedienst zu Hause betreuen lassen zu können oder die Tagespflege oder eine Wohngruppe in Anspruch zu nehmen. Außerdem sei im Falle eines Notfalls über die Notrufschaltung der Wohnungen im hinteren Teil des Wohnparks 24 Stunden jemand erreichbar.

Reinhold Dierkes, Investor aus München: Eines seiner „kleineren Projekte“, wie er sagt, ist der Diamant-Wohnpark in Grevesmühlen. Quelle: Annett Meinke

Auch zurzeit ist Reinhold Dierkes, ein gebürtiger Hamburger, der schon lange in München lebt, vor Ort, um Interessenten die Eigentumswohnungen zu zeigen.

Anfragen kämen über Mund-zu-Mund-Propaganda und über die Webseite im Internet. Manche der Wohnungseigentümer kauften die Wohnungen für sich selbst, sagt Dierkes, andere als Kapitalanlage, vermieten sie an Interessenten. Die Kaufpreise für die rund 60 Quadratmeter großen Wohnungen liegen laut der Internetseite des Wohnparks bei rund 170 000 Euro.

„Ältere Menschen im Ruhestand“, hat Dierkes festgestellt, „leben gerne in kleinen Städten im Hinterland der Ostsee. Grevesmühlen mit seiner Ruhe und dem der Wohnanlage nahen Stadtkern, mit den fußläufig zu erreichenden Supermärkten neben dem Bahnhof ist ideal für diese Klientel.“

Noch ist die Wohnanlage nicht komplett fertiggestellt, erklärt der Investor dann: „Die Außenanlagen müssen noch begrünt werden, die Tiefgarage ist noch nicht ganz fertig. Kleinigkeiten, die aber noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.“ Trotz der großen Nachfrage wundern sich die Investoren über einen Umstand. Die Erdgeschosswohnungen, zu denen auch ein kleiner Außenbereich gehört, seien am wenigsten gefragt, heißt es dazu.

Mehr über den Diamant-Wohnpark mit seinen barrierefreien Appartements und das betreute Wohnen in Grevesmühlen lesen sie hier

Annett Meinke und Moritz Tim Kötzing

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