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Grevesmühlen Steigende Tendenz bei Schülerzahlen
Mecklenburg Grevesmühlen Steigende Tendenz bei Schülerzahlen
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12:35 07.08.2018
Jürgen Koop, Hausmeister am Grevesmühlener Tannenberg-Gymnasium erklärt Nordwestmecklenburgs Landrätin Kerstin Weis (SPD, 2.v.l.) und der Fachdienstleiterin Bildung und Kultur beim Landkreis, Gudrun Sturmheit, welche Probleme das Glasdach im Atrium der Schule hat, das kommende Woche ausgetauscht wird. Quelle: Annett Meinke
Grevesmühlen

Gute Nachrichten hat der Landkreis Nordwestmecklenburg zu verkünden. „Wir haben ein stabiles Schulnetz mit unseren 58 Schulen im Landkreis. Die Schülerzahlen steigen aufgrund eines Anstiegs bei den Geburtenzahlen und Zuzug in den Landkreis.“ so Landrätin Kerstin Weiss (SPD) zu Beginn des traditionellen Pressegespräches zur Schulentwicklung, wie in jeden Sommerferien - diesmal im Gymnasium am Tannenberg in Grevesmühlen.

Das Schulnetz in Nordwestmecklenburg bleibt stabil. 58 Schulen befinden sich nach wie vor in Kreisträgerschaft. Zurzeit wird in vielen Schulen des Landkreises renoviert.

Die letzte Schule, die in NWM geschlossen wurde, war die Grundschule in Damshagen, die zum Schuljahr 2015/16 ihren Betrieb aufgeben musste. Dafür kam die Freie Schule Zuhrow zum Schuljahr 2016/17 hinzu.

Die von den Schulen bisher nach vorliegenden Anmeldungen gemeldete Schülerzahl beträgt 14 634 Schüler.

Einen Rückgang der Schülerzahlen erwartet Nordwestmecklenburg zukünftig aber dennoch. Allerdings voraussichtlich erst im Jahr 2025, nach derzeitiger Prognose. Grund dafür der Wegzug vieler junger Frauen aus NWM nach der Wende. Einzige Hoffnung derzeit, um auch zukünftig Schulschließungen zu verhindern - eine weitere Verstärkung der Tendenz des Zu- oder Rückzugs junger Familien in den Landkreis in den kommenden Jahren. 

Die Renovierungsarbeiten, die während der Sommerferien in den kreiseigenen Schulen Nordwestmecklenburgs vorgenommen werden, kosten laut Planung um die 445 000 Euro.

Eine der Baumaßnahmen ist die Erneuerung des Glasdachs im Atrium des Gymnasiums am Tannenberg in Grevesmühlen, dass aus technischen Gründen ersetzt werden muss. Das bisherige Glasdach stammt noch aus dem Jahr 1995, war damals nur mit Lüftungsflügeln ausgestattet worden, die sich über Taster mit Motor öffnen lassen. Ein Rauch-Wärme-Abzug war jedoch nicht vorhanden. Das ändert sich jetzt. Zurzeit arbeitet die beauftragte Fachfirma noch an dem Glasdach. Kommende Woche wird es dann montiert. Zeitgleich haben Hausmeister Jürgen Koop und die Malerfachfirmen, die derzeit im Tannenberg-Gymnasium ein- und ausgehen, jede Menge zu tun, um die Renovierungsarbeiten, Malern, Fußbodenerneuerungen, etc. voranzutreiben, damit die Schüler dann am 20. August ihr neues Schuljahr störungsfrei beginnen können.

Renoviert wird derzeit auch im Gymnasium in Schönberg, Gymnasium Gadebusch, Gymnasium Neukloster, der Gymnasialen Stadtschule Wismar, der IGS Goethe Wismar, Förderschule Schönberg, Förderschule Grevesmühlen, Förderschule Claus Jesup Wismar, Förderschule Neuburg, BSZ Nord Zierow und Internat, BSZ Nord Lübsche Straße Wismar und Mozartstraße, Kreisvolkshochschule Wismar.

Auch was die IT-Ausstattung der kreiseigenen Schulen angeht, vermeldet der Landkreis Fortschritte - oder wie es Gudrun Sturmheit, Fachdienstleiterin Bildung und Kultur beim Landkreis, ausdrückte: „Kein Stillstand im IT-Bereich, es entwickelt sich alles weiter.“ Der Bund beabsichtigt in den Jahren 2018 bis 2022 insgesam 5 Milliarden Euro für den Ausbau digitaler Ausstattung in allgemeinbildenden Schulen, beruflichen Schulen und sonderpädagogischen Bildungseinrichtungen zur Verfügung zu stellen.

Noch zu Beginn dieses Schuljahres sollen unter anderem das Gymnasium Neukloster, Grevesmühlen und Gadebusch Wlan erhalten, bzw. die notwendigen Voraussetzungen dazu geschaffen werden.

Bei Ausstattung von Schulen mit Smartboards hat sich der Landkreis gegen Neuanschaffung, stattdessen für Leasing entschieden, was einerseits die Wartung der Technik mit beinhaltet - andererseits auch dem Fakt, dass Technik ständig veraltet und durch aktuelle ersetzt werden muss, Rechnung vorausschauend Rechnung trägt.

Meinke Annett

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