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Grevesmühlen Süße Adventszeit rund um St. Marien
Mecklenburg Grevesmühlen Süße Adventszeit rund um St. Marien
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00:01 07.12.2015
Der Weihnachtsmann und seine vier Wichtel — die Vorschulkinder Nele, Marlene, Jill und Lucy — verteilen auf dem Klützer Weihnachtsmarkt süße Geschenke. Quelle: Fotos: Anne Kubik
Klütz

Da die Glocken bekanntlich nie süßer klingen als in der Weihnachtszeit, wurde der Klützer Weihnachtsmarkt stilecht mir jenen eingeläutet. Und sie waren noch nicht verklungen, da strömten die Menschen auch schon zum Festplatz an der Kirche, um Konzerte, kandierte Mandeln und Karusselfahrten zu genießen.

Bürgermeister Guntram Jung begrüßte an diesem Wochenende rund 2000 Besucher beim mittlerweile 24. Weihnachtsmarkt in Klütz. Für Einheimische und Gäste waren knapp 20 Buden rund um die St.-Marien-Kirche aufgebaut worden.

Der Handwerker- und Gewerbeverein Klützer Winkel hatte wieder alles organisiert. „Mit viel Hilfe von allen Seiten, das hier ist ein tolles Miteinander“, betonte Vereinsvorsitzender Peter Maerz. So beteiligten sich neben der Kirche und der Stadt auch der Karnevalsverein, die Feuerwehr und die Schule. „Da steckt viel Feinarbeit drin — das hier ist ein Markt von Leuten aus dem Klützer Winkel für die Leute im Klützer Winkel. Wir haben vielleicht nicht den größten und professionellsten Markt, aber einen sehr gemütlichen und familiären“, meinte der 61-Jährige. Und er ergänzte: „Die Kinder können hier kostenlos Karussell fahren und Pony reiten — wo gibt es das denn heute noch?“

„Das ist wirklich ein tolles Angebot“, stimmte ihm Juliana Dunkelmann (35) zu, die aus Boltenhagen kam, um ihren vier Kindern eine Freude zu machen. Das kam an, ob die mit Puderzucker bestäubten Mutzen, die Fahrten mit der kleinen Bimmelbahn oder der Besuch vom Weihnachtsmann, der mit seinen vier Wichteln Nele, Marlene, Jill und Lucy Süßigkeiten an die Kinder verteilte, die ihm ein Ständchen brachten. „Hier ist es viel persönlicher als auf den sonstigen Märkten“, sagte Juliana Dunkelmann begeistert. Auch Annabell Krawetzke lockt genau das jedes Jahr wieder zum Markt rund um die Kirche.

„Es ist gemütlich. Man trifft viele bekannte Gesichter — und findet vielleicht auch noch was schönes zum Mitnehmen“, erzählte die Klützerin.

Vielleicht am Stand von Bernd Räsenhöft? Der Buchhändler aus Schönberg ist seit etwa 20 Jahren beim Klützer Weihnachtsmarkt dabei. „Die Leute hier sind sehr nett, freuen sich und kommen immer zahlreich, das macht Spaß“, begründete er.

Ein besonderer Besuchermagnet war, wie immer, der Tombola-Stand, vor dem durchgehend eine Menschenschlange wartete. „Wir haben insgesamt 600 Gewinne vorbereitet, gespendet von den Gewerbetreibenden — mit einer Gewinnchance von eins zu fünf“, verriet Peter Maerz.

Während draußen wahlweise gelost, geplauscht oder genascht wurde, gab es in der Kirche Märchen und Konzerte. So spielte unter anderem das Blasorchester der Musikschule Carl Orff Weihnachtsklassiker vor den vollbesetzten Reihen. „Es ist schön, dass die Kirche bei uns so mitmacht, mit Leben erfüllt und nicht nur eine öde Kulisse ist“, betonte Peter Maerz.

• Bilder:

www.ostsee-zeitung.de

Besinnliches Singen in Selmsdorf
Mutzen, Punsch und Lebkuchen: Auf dem Selmsdorfer Weihnachtsmarkt fehlte es den Besuchern am Freitag und Sonnabend an nichts. An 15 Ständen gab es etwas zu essen, trinken und gucken.
Eine Kostprobe ihres Könnens zeigten die Selmsdorfer Musikschüler. Sie spielten in der Kirche auf dem Cello und auf dem Klavier unter anderem „Eine kleine Nachtmusik“ von Mozart. Auch Weihnachtslieder und moderne Songs waren zu hören, sowohl von den Musikschülern als auch von den Jungen und Mädchen der Selmsdorfer Kita.
Für Bürgermeister Marcus Kreft ist der Weihnachtsmarkt immer einer der Höhepunkte des Jahres in Selmsdorf. „Für viele ist das noch wichtiger als das Dorffest. Wegen der Besinnlichkeit“, sagte er.
In seiner Ansprache bedankte sich Kreft bei allen, die sich beteiligten.



Steffen Oldörp Anne Kubik

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