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Grevesmühlen 39-Jähriger ertrinkt im Grevesmühlener Ploggensee
Mecklenburg Grevesmühlen 39-Jähriger ertrinkt im Grevesmühlener Ploggensee
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17:52 11.08.2019
Am 9. August ist ein 39-Jähriger im Ploggensee in Grevesmühlen ertrunken. Quelle: Michael Prochnow
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Grevesmühlen

Tragisches Ende eines nächtlichen Badeausflugs: Freitagnacht ist ein 39 Jahre alter Mann im Ploggensee in Grevesmühlen ums Leben gekommen. Rettungstaucher der DLRG aus Zarrentin fanden nach mehrstündiger Suche die Leiche des Mannes am Grund des Sees gegen 1.44 Uhr. Seit kurz nach 23 Uhr waren unter anderem die Feuerwehren aus Grevesmühlen und Klütz mit Booten im Einsatz, die Wasserschutzpolizei war ebenfalls mit einem Boot an der Suche beteiligt. Zudem war ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera im Einsatz.

Opfer stammt aus Osteuropa

Nach ersten Ermittlungen waren zwei Männer aus Osteuropa an der inoffiziellen Badestelle am Ufer gegenüber des Freibades direkt unterhalb der Zufahrt zur Kleingartenanlage am späten Abend ins Wasser gegangen. Nachdem einer der Männer nicht mehr aufgetaucht war, hatte sein Begleiter versucht, den Vermissten zu finden. Er war immer wieder getaucht, konnte den 39-Jährigen jedoch nicht entdecken. Schließlich alarmierte der Mann einige Kleingärtner, die ihre Parzellen dort in der Nähe haben, diese riefen schließlich Polizei und Feuerwehr. Seit dem Wochenende erinnert bereits ein Holzkreuz an der Unglücksstelle an den tragischen Vorfall. Freunde des Opfers haben eine Kerze dort hingestellt.

Grevesmühlener Feuerwehr um 23.10 Uhr alarmiert

Die Grevesmühlener Wehr wurde um 23.10 Uhr alarmiert war mit insgesamt 19 Einsatzkräften und ihrem Boot am und auf dem Ploggensee an der Suche beteiligt. Die Klützer Feuerwehrleute, die ebenfalls über ein Boot verfügen, wurde ebenfalls alarmiert. Ebenso die Wasserschutzpolizei und die Taucher der DLRG, die aus Zarrentin nach Grevesmühlen kamen. Der Hubschrauber der Polizei kreiste über dem See auf der Suche nach dem 39-Jährigen. Wie die Einsatzkräfte berichteten, gestaltete sich die Kommunikation mit dem Begleiter schwierig, da er nur gebrochen deutsch sprach. Nach mehr als zweieinhalb Stunden entdeckten die Taucher den Vermissten auf dem Grund des Sees. Weshalb die Männer die Badestelle zu so später Stunde nutzen, ist derzeit noch unklar.

Die Badestelle befindet sich direkt gegenüber des Freibades unterhalb der Zufahrt zu den Kleingärten. Quelle: Michael Prochnow

Die Badestelle gegenüber des Freibades wird oft von Sportlern genutzt, die im Ploggensee außerhalb der Öffnungszeiten des Freibades trainieren. Der See gilt als ungefährliches Gewässer ohne tückische Strömungen. Dennoch kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen im Ploggensee, im Sommer 2001 starb ein 62-Jähriger, der zusammen mit seinem Sohn und dessen Freund außerhalb des Freibades schwimmen gegangen war. Am 10. August 2004 konnte ein 36-Jähriger ebenfalls noch tot geborgen werden, auch er war außerhalb der Badeanstalt ins Wasser gegangen.

Von Michael Prochnow

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