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Grevesmühlen Warum Dorfkinder zu Stadtkindern werden
Mecklenburg Grevesmühlen

Warum Dorfkinder zu Stadtkindern werden

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17:45 23.01.2020
Jürgen Lenz Quelle: OZ
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Nordwestmecklenburg

Haben Sie schon von der „Dorfkinder“-Kampagne der Bundeslandwirtschaftsministerin gehört? Julia Klöckner wirbt im Internet fürs Leben auf dem Land mit Sprüchen wie „Dorfkinder haben den Dreh raus.“ Ich lebe in einem Dorf und habe Kinder. In unseren Ort gibt es eine Bahnstation. Die Züge halten aber seit 1996 nur noch, um entgegenkommende Züge durchzulassen. Einsteigen unmöglich. Das Verkehrsministerium schreibt, die „Fahrgastpotenziale“ würden es nicht rechtfertigen, den Bahnhof zu reaktivieren. Mit anderen Worten: Für Dorfkinder ist das zu teuer.

Meine Tochter absolvierte ihre Ausbildung in einem Betrieb zehn Fußminuten vom Lübecker Hauptbahnhof entfernt. Auch dieses Dorfkind war ein „Fahrgastpotenzial“. Jetzt ist es ein Stadtkind. Die Zustände im Nahverkehr lassen nichts anderes zu.

Fast alle jungen Menschen hier ziehen weg. Daran ändert eine hohle Werbekampagne nichts. Sinnvoller wäre, das Geld in eine bessere Infrastruktur zu stecken.

Von Jürgen Lenz

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