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Güstrow EU-Millionen sollen marode Straßen und Häuser retten
Mecklenburg Güstrow EU-Millionen sollen marode Straßen und Häuser retten
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07:27 18.09.2014
Bis Februar muss die Güstrower Stadtverwaltung ein Stadtentwicklungskonzept vorlegen, um Fördermillionen aus Brüssel zu bekommen. Quelle: Michaela Krohn
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Güstrow

In der Güstrower Stadtverwaltung ist der Zeitdruck groß. Bis Ende Februar muss sie dem Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus ein Konzept vorlegen, um eine millionenschwere EU-Förderung aus Brüssel zu bekommen. Dabei geht es zum einen um die Erarbeitung eines Leitbildes für Güstrow. Die Stadt muss festlegen, wie sie sich in Zukunft vermarkten will. Zum anderen soll ein Plan erstellt werden, mit dem Güstrows marode Häuser, Straßen und Schulen saniert werden können.

Wird der Antrag bewilligt, kann sich die Stadt über eine Förderung in zweistelliger Millionenhöhe freuen. „Davon könnten wir zum Beispiel die Thomas-Müntzer-Schule sanieren“, sagt Jane Weber, Leiterin des Stadtentwicklungsamtes. Unter ihrer Federführung erarbeiten die Mitarbeiter der Verwaltung den Antrag, mit dem die Stadt Gelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gewinnen will.

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161 Millionen Euro wird das Wirtschaftsministerium für die aktuelle Förderperiode bis zum Jahr 2020 an die 23 Ober- und Mittelzentren, zu denen auch die Barlachstadt gehört, verteilen. In der letzten Periode waren es insgesamt nur knapp 40 Millionen. „Für so einen Betrag lohnt es sich, aktiv zu werden“, sagt Weber. Und: „Wir wollen ganz klar etwas von der Förderung abbekommen.“



Michaela Krohn