Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Güstrow Freispruch für „faulen Richter“ aus Güstrow ist rechtskräftig
Mecklenburg Güstrow

Revision zurückgenommen: Freispruch für „faulen Richter“ aus Güstrow ist rechtskräftig

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:04 20.01.2020
Der ehemalige Richter des Amtsgerichts Güstrow steht im Verhandlungssaal des Landgerichts. Quelle: Danny Gohlke/dpa
Anzeige
Rostock

Der Freispruch des Landgerichts Rostock für einen wegen Rechtsbeugung angeklagten früheren Richter am Amtsgericht Güstrow ist rechtskräftig. Wie das Landgericht am Montag berichtete, hat die Staatsanwaltschaft die Revision gegen das im November 2019 gesprochene Urteil zurückgenommen. Dem 2018 krankheitsbedingt pensionierten Richter war vorgeworfen worden, zwischen 2013 und 2015 insgesamt 816 Ordnungswidrigkeitsverfahren so lange nicht bearbeitet zu haben, bis er sie wegen Verjährung einstellen konnte.

Das Landgericht hatte in seinem Urteil festgestellt, dass der Jurist wegen seiner beschränkten individuellen Fähigkeiten nicht in der Lage gewesen war, das von ihm verlangte Pensum an Fällen abzuarbeiten. Objektiv habe der Angeklagte zwar den Tatbestand der Rechtsbeugung erfüllt. Es gebe aber keine Belege, dass er nicht bereit war zu arbeiten. Der Amtsrichter habe zudem in zahlreichen Schreiben an das vorgesetzte Landgericht und das Schweriner Justizministeriumdie Überlastung immer wieder angezeigt.

Von RND/dpa

Bei einer Auseinandersetzung an einem Supermarkt in Gnoien (Landkreis Rostock) wurde ein Polizist mit einem Messer verletzt. Die Wunde musste genäht werden.

20.01.2020

In der Region Güstrow ist ein mit Zuckerrüben beladener Sattelschlepper verunglückt. Die L14 bei Plaaz wird noch längere Zeit komplett gesperrt. Es handelt sich um eine wichtige Ausweichstrecke für die von Bauernprotesten blockierten Straßen.

17.01.2020

Ermittlungen nach einer Auseinandersetzung: Drei Männer sind am Sonntag in ein Haus in Güstrow eingebrochen und haben aus einem Hotel einen Geldbeutel gestohlen. Der eine Täter floh vor den Beamten.

15.01.2020