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Güstrow Stahlbauer plant Windrad direkt am Umweltpark
Mecklenburg Güstrow Stahlbauer plant Windrad direkt am Umweltpark
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00:30 21.05.2014
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Güstrow

Direkt neben den Natur- und Umweltpark (Nup) will die Firma Stahlbau Stieblich sich eine mindestens 49 Meter hohe Windenergieanlage auf den Hof stellen — mit einer Testphase von 20 Jahren. Die Metall- und Hallenbaufirma will mit dieser Pilotanlage die Haltbarkeit und Kosten von Windrädern prüfen.

Das Vorhaben liegt zur Zeit noch bei der Unteren Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Rostock zur Prüfung auf dem Tisch. Lediglich ein Statik- und ein artenschutzrechtliches Gutachten fehlen noch für die Genehmigung.

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Doch der Bau des Windrades stößt schon jetzt auf Gegenwind. Es ist bislang nicht geklärt, welchen Einfluss ein so großes Bauwerk auf die Tierwelt im Nup und die freilebende Tiere auf dem angrenzenden Areal haben wird. „Ein so großes Windrad würde hier alles überragen. Davon fühlen sich viele belästigt“, sagt Nup-Chef Klaus Tuscher.

Vor allem Touristen könnten sich durch Lärm und Größe des Windrades belästigt fühlen — und das bei 160 000 Nup-Besuchern pro Jahr. Dennoch: Die Antragstellung der Firma Stahlbau Stieblich ist rechtlich einwandfrei.



OZ

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