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Güstrow Stahlhof: Neuer Sitz der Kreisverwaltung?
Mecklenburg Güstrow Stahlhof: Neuer Sitz der Kreisverwaltung?
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06:53 04.09.2014
Güstrow contra Bad Doberan: Ginge es bei der Standort-Frage der Kreisverwaltung allein um das Geld, wäre ein Neubau in Güstrow die beste Variante – zum Beispiel auf dem Stahlhof.
Güstrow contra Bad Doberan: Ginge es bei der Standort-Frage der Kreisverwaltung allein um das Geld, wäre ein Neubau in Güstrow die beste Variante – zum Beispiel auf dem Stahlhof. Quelle: Matthias Otto
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Güstrow

Güstrow contra Bad Doberan: Die Diskussion um den künftigen Standort der Kreisverwaltung geht weiter. Jetzt wurde das Gutachten vorgestellt, das einschätzen soll, welcher Standort für die Kreisverwaltung künftig am wirtschaftlichsten ist. Ginge es bei der Standort-Frage allein um das Geld, wäre ein Neubau in Güstrow die beste Variante – zum Beispiel auf dem Stahlhof. Im Endeffekt könnte der Landkreis so fast acht Millionen Euro sparen. Allerdings auf Jahrzehnte gerechnet und wohl nur auf dem Papier.

Vorgestellt wurde das Wirtschaftlichkeitsgutachten von Michael Schultze-Rhonhoff, dem Geschäftsführer der Deka Bank, einer Tochtergesellschaft der Sparkasse. „Die Variante der Standortverlegung von Doberan nach Güstrow ist eindeutig wirtschaftlicher, als einen Teil der Verwaltung in Doberan zu belassen“, betont er. Das hieße aber nicht automatisch, dass es für den Kreis billiger sei und er es sich leisten könne, einen Neubau nach Güstrow zu stellen.

„Man müsste erst einmal investieren, könnte aber gleichzeitig Grundstücke und Gebäude in Bad Doberan verkaufen und abschreiben“, sagt Schultze-Rhonhoff. Das Investitionsvolumen läge nach seinen Berechnungen bei rund 24 Millionen Euro. Und das sei immer noch billiger als die Variante, die Gebäude in der Münsterstadt zu unterhalten.



Michaela Krohn